Iserlohner will Schlüsseldienst sparen und ruft die Feuerwehr – mit teurer Lüge

Falscher Notruf

Weil er sich offenbar einen Schlüsseldienst sparen wollte, rief ein Iserlohner die Feuerwehr. Dabei verwendete er eine offensichtliche Lüge – und das kommt ihn jetzt teuer zu stehen.

Iserlohn

, 10.01.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Iserlohner will Schlüsseldienst sparen und ruft die Feuerwehr – mit teurer Lüge

Wenn die Feuerwehr als Schlüsseldienst missbraucht wird, kann das teuer werden. © picture alliance / dpa

Mit einer Lüge wollte sich ein 22-Jähriger aus Iserlohn-Letmathe offenbar die Kosten für einen Schlüsseldienst ersparen. Doch jetzt hat er ein Strafverfahren wegen Missbrauchs von Notrufen am Hals.

Wie die Polizei berichtet, hatte sich der Mann am Donnerstagnachmittag (9.1.)

aus seiner Wohnung ausgesperrt. Statt sich an einen Schlüsseldienst zu wenden, rief er die Feuerwehr an. „Dort erzählte er, der Herd sei noch eingeschaltet und deshalb sei die Feuerwehr nötig, um die Wohnungstür zu öffnen“, so die Polizei.

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf und die Tür geöffnet war, stellte sich jedoch schnell heraus: Der Herd war überhaupt nicht in Gebrauch. „Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr oder Not“, stellten die Beamten fest.

Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr

Gegen den 22-Jährigen wurde Anzeige erstattet. Die Polizei weist darauf hin, dass für den Missbrauch von Notrufen Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder entsprechende Geldstrafen vorgesehen sind. „Rettungskräfte, die durch solche Anrufe blockiert sind, fehlen möglicherweise dort, wo es gerade wirklich um Sekunden geht“, so die Polizei.

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