Isabella aus Brambauer kommt groß raus - bald ist sie bei Vox zu sehen

„Fernsehstar“ aus Lünen

Die 5-jährige Isabella Fetting hat bei der Dokumentation „Die geheimnisvolle Welt der Kinder“ mitgemacht. Ein Erlebnis während der Dreharbeiten ist ihr besonders gut in Erinnerung geblieben.

Brambauer

, 17.11.2018, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Isabella aus Brambauer kommt groß raus - bald ist sie bei Vox zu sehen

Sarina (v.l.), Isabella, Björn, Michelle und vorne der Sohn Lennard Fetting im Hibiduri Kindergarten. © Victoria Maiwald

Isabella (5) will gerne ein Star werden und sie ist auf dem besten Weg, denn am 26. November wird sie deutschlandweit im Fernsehen zu sehen sein: Das Hibiduri-Kind aus Brambauer hat bei einer Vox-Dokumentation mitgemacht. In „Die geheimnisvolle Welt der Kinder“ - eine Neuauflage von „Die wunderbare Welt der Kinder“ - verbringen zehn Kinder drei Tage in einem Kölner Kindergarten unter Kamerabeobachtung.

Psychologen ordnen das Verhalten der Kinder ein

Spielerisch werden die 4-Jährigen durch Erzieherinnen immer wieder in neue Situationen gebracht, in denen die Kinder entscheiden sollen, wie sie damit umgehen wollen. Die Entwicklungspsychologen Janine Heuser und Rüdiger Kißgen beobachten die konstruierten Situationen in einem Nebenraum und ordnen das Verhalten der Kinder ein, erklären Verhaltensmuster und geben Ratschläge für die Erziehung.

Wie sich Isabella in Streitsituationen verhält oder wie sie mit Regeln umgeht, sollen auch ihre Eltern Sarina (30) und Björn Fetting (36) beurteilen. „Wir haben bisher nur Ausschnitte gesehen, die wir kommentiert haben. Wie sich Isabella in den Situationen letztendlich verhalten hat, wissen wir auch noch nicht“, erzählt Isabellas Mutter. „Wir sind schon sehr gespannt“, ergänzt der Vater.

Das Paar hat bereits die letzten Folgen der Dokumentation „Die wunderbare Welt der Kinder“ gesehen und war schon damals begeistert. „Wir fanden es total spannend, zu sehen, wie die Kinder sich in den verschiedenen Situationen verhalten“, sagt die Verwaltungsfachangestellte Sarina Fetting. Sie waren so begeistert, dass sie sich kurzerhand selbst beworben haben.

Mitarbeiter der RTL-Gruppe waren zu Besuch

Dann ging es auch ganz schnell und Mitarbeiter der RTL-Gruppe besuchten die Familie in Lünen, um sich mit ihnen und besonders mit Isabella zu unterhalten. „Die meiste Zeit haben sie mit Bella gespielt“, sagt Sarina. Aber nicht nur Isabella, sondern die ganze Familie hat die Produzenten der Doku überzeugt.

„Vorher haben wir Isabella natürlich erst gefragt, ob sie Lust dazu hätte und haben ihr erklärt, was da passiert und dass sie dann im Fernsehen zu sehen sein wird“, erzählt der Energieelektroniker Björn Fetting. „Isabella war begeistert und fragte sofort, ob sie jetzt ein Star wird“, ergänzt Sarina.

Isabella aus Brambauer kommt groß raus - bald ist sie bei Vox zu sehen

Isabella will ein Star werden. © Victoria Maiwald

Die Dreharbeiten fanden dann in Köln statt, in einem normalen - mit Kameras ausgestatteten - Kindergarten. Isabella verbrachte hier mit neun anderen Kindern drei fast normale Kindergartentage. Eines ist Isabella besonders in Erinnerung geblieben: „Da war ein Junge, der heißt Luca. Den habe ich geküsst, der ist dann umgefallen. ‚Dass mich so ein schönes Mädchen mal küsst‘, hat er gesagt. Das war ihm zu viel.“

Isabella haben die Tage richtig gut gefallen und sie würde es immer wieder machen. Auch ihre Eltern sind begeistern. „Alle Mitarbeiter waren sehr lieb und haben sich sehr gut um uns gekümmert. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, jederzeit abzubrechen, wenn uns irgendwas nicht gefallen hätte“, sagt Sarina Fetting.

Isabella spielt die Herbergsmutter in einem Krippenspiel

Anscheinend war auch VOX begeistert, denn der Sender hat den Fettings direkt ein weiteres Engagement angeboten. Da sollte es um die kleine Schwester Michelle (9 Monate) gehen. Aber das Konzept war der Familie dann doch zu privat.

Neben der Folge, in der Isabella mitwirkt, die der 4-Jährigen, gibt es noch zwei weitere Folgen, dann dreht es sich um die 5-Jährigen und die 6-Jährigen. Außerdem gibt es am 17. Dezember ein Weihnachts-Spezial, hier durfte Isabella auch mitmachen. In der Folge führen einige Kinder aller Altersgruppen ein Krippenspiel auf. Isabella spielt die Herbergsmutter, sie selbst nannte sich „Böser Glitzer“.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Ein Zeuge erzählt

Wie Ersthelfer Frank Ahlrichs nach dem Unfall auf der Kamener Straße reagiert hat

Hellweger Anzeiger Pläne für Villa Urbahn

Warum das Lüner Museum jetzt ganz dringend einen neuen Standort braucht

Hellweger Anzeiger Jetzt mal unter uns

Die Diskussion um Parkplätze an der Rundturnhalle hätte man sich sparen können

Meistgelesen