Investitionen für mehrere Generationen

dzHintergrund

Fröndenberg

, 08.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Stadt will 2019 rund 5,7 Millionen Euro in Bauten und Ausstattung investieren. Um eine Kreditaufnahme komme die Stadt angesichts des großen Volumens nicht herum, entsprechend werden langfristige Abschreibungen fällig. Mit Blick auf Bereiche wie Schule, Feuerwehr oder Straßenbau sei dies aber der einzig gangbare Weg. „Was für Generationen hält, muss auch von Generationen getragen werden“, sagt Kämmerer Heinz-Günter Freck.

Schulen erhalten moderne digitale Ausstattung

Die Fröndenberger Schulen sollen 2019 auf den modernsten digitalen Stand gebracht werden: 292.000 Euro sind für die Beschaffung von Medien, interaktiven Tafelsystemen oder auch Ipad-Koffern vorgesehen – die Kreidezeit nähert sich dem Ende. Damit verdoppelt sich der Ansatz im Vergleich zu 2018; in den zurückliegenden (Haushaltssicherungs-)Jahren mussten sogar 20 Prozent dieser Summe für Schulgerät reichen. Daneben steht der „Löwenanteil“, so Freck, von 1,24 Millionen Euro für die Sanierung der Gesamtschule, an der 2019 weitere Jahrgangsbereiche geschaffen werden. In die nötige Sanierung der drei Grundschulen sollen überdies 429.000 Euro fließen.

Verdoppelt: Posten für Straßenunterhaltung

Bei der Straßenunterhaltung habe man im Rathaus die prekäre Situation erkannt und stockt den Posten nach 440.000 Euro auf 600.000 Euro auf. 2017 war es sogar nur die Hälfte der Summe. Hier noch mehr zu verlangen, widerspreche den Kapazitäten im Rathaus: „600.000 Euro müssen erst einmal verbaut werden“, so Freck.

Zuschüsse an Kultur, Sport und Bürgerbad bleiben

Ihre freiwilligen Leistungen, zu denen sie gesetzlich nicht verpflichtet ist, will die Verwaltung nicht antasten: Rund 331.000 Euro stehen hier zu Buche für die Pflege der Städtepartnerschaft, Kulturveranstaltungen, Kulturförderung, Musikschule, Zuschüsse an Sportvereine sowie Kostenerstattungen für die Unterhaltung von Sportanlagen und den Betrieb des Bürgerbades in Dellwig. Die Vereine hätten „den verlässlichen Partner weiter an ihrer Seite“, verspricht der Kämmerer.

Neues Fahrzeug und Ausrüstung für Feuerwehr

Noch vor den Millioneninvestitionen an neuen Standorten stehen für die Feuerwehr bereits 2019 Investitionen an: Für ein neues Fahrzeug sowie moderne Ausrüstung sind 255.000 Euro einkalkuliert. Die Planungskosten für den notwendigen Umbau von Feuerwehrgerätehäusern, die an ihrem jetzigen Standort verbleiben, werden mit 550.000 Euro veranschlagt.

Schürenfeld „auf einem guten Weg“

Das geplante Gewerbegebiet Schürenfeld steht mit 420.000 Euro ebenfalls in den Büchern; hier werde die Erschließung vorangetrieben, das Geld fließt in den Tausch und Kauf von Grundstücken. „Da sind wir auf einem guten Weg“, sagt Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe.

Moderne Bushaltestellen und neue Spielgeräte

Der barrierefreie Umbau von Buswartestellen soll fortgesetzt werden, den rund 30 bereits modernisieren Haltestellen sollen voraussichtlich 13 weitere folgen, dafür müssen 265.000 Euro eingeplant werden. Das Budget für den Austausch von Spielgeräten auf den städtischen Spielplätzen stockt die Verwaltung auf 71.500 Euro auf.

Neue Fußgängerzone Im Stift/Winschotener Straße

Fortgesetzt werden sollen 2019 auch die Baumaßnahmen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes für die Innenstadt: Priorität soll dabei die Neugestaltung des Fußgängerbereichs Im Stift/Winschotener Straße haben. Kosten hierfür sind noch nicht veranschlagt.

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