Innenstaatssekretär: Mitte-Kurs der CDU nicht in Gefahr

Der Parlamentarische Innenstaatssekretär Günter Krings (CDU) sieht bei den drei maßgeblichen Anwärtern auf den CDU-Vorsitz keine Gefahr eines Rechts- oder Linksrucks. „Keiner der drei stellt den Kurs der Mitte in Frage“, sagte der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU-Landesgruppe im Bundestag am Dienstag im WDR5-„Morgenecho“. Er halte nichts davon, die Kandidaten mit einem Links- oder Rechtsruck zu verbinden.

06.11.2018, 08:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Innenstaatssekretär: Mitte-Kurs der CDU nicht in Gefahr

Günter Krings (CDU). Foto: Henning Schoon/Archiv

Die Person, die auf Merkel als CDU-Chefin folge, müsse das Amt nun „profilierter“ ausüben, forderte Krings. Ihr Nachfolger dürfe die CDU aber auch nicht abschotten, sondern müsse auch Brückenbauer sein, forderte er. Merkel sei zuletzt viel mehr als Bundeskanzlerin und weniger als Parteivorsitzende wahrgenommen worden, sagte er zudem.

Über den ebenfalls aus NRW stammenden Kandidaten Friedrich Merz sagte Krings, dass ihm dessen bisherige Tätigkeit in der Wirtschaft nicht schaden sollte. „Ich bin optimistisch, dass es am Ende kein Grund gegen ihn sein wird.“ Neben Merz gelten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer als aussichtsreiche Kandidaten für den Parteivorsitz im Bund.

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