Innenminister Reul: Zahl der Straftaten in NRW sinkt

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) rechnet auch für das laufende Jahr mit sinkenden Kriminalitätszahlen. Ein besonders auffälliger Rückgang zeichne sich bereits bei der Zahl der Wohnungseinbrüche ab, aber auch bei Straßenraub und Computerkriminalität, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

20.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Innenminister Reul: Zahl der Straftaten in NRW sinkt

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, während einer Pressekonferenz. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Zwischen Januar und November sei die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent auf 27 354 gesunken - das sind 8045 Fälle weniger. Bei der Computerkriminalität gab es ein Minus von fast 20 Prozent auf 18 361 Fälle.

Beim Straßenraub sanken die Fallzahlen demnach um gut 14 Prozent auf rund 4500. Niedrigere Zahlen weist die Zwischenbilanz unter anderem auch bei Diebstählen von Autos und in Läden aus. Eine Steigerung um rund 41 Prozent auf 152 Fälle ist dagegen beim Menschenhandel zu verzeichnen.

Schon für 2017 hatten Land und Bund rückläufige Zahlen vermelden können - deutschlandweit mit rund 5,8 Millionen Straftaten die niedrigste Zahl seit 1992. „Wir sind vorangekommen“, sagte Reul. Neben einer personellen Aufstockung der Polizei und besserer Ausrüstung hätten etwa gegen Einbrüche in Wohnungen und Autos auch technische Vorkehrungen geholfen.

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