Gutbürgerlich mit einem Hang zum Westfälischen: So wird die neue Speisenkarte. Und passt damit voll zur Gaststätte Zum Haseneck. Am 1. September wird Neueröffnung gefeiert.

Wandhofen

, 22.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Im großen Saal stapeln sich Einrichtungsgegenstände und Gastronomiebedarf. Das Gesellschaftszimmer wird gerade gestrichen. Die Küche: Chaos. Der Gastraum vollgestellt mit Tischen, Stühlen und Deko aus dem Gesellschaftszimmer. Mittendrin im Anstreicherlook: Oliver Fink, der in nicht einmal zwei Wochen gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Andrea Ulbl die Gaststätte Zum Haseneck neu eröffnen will. Und direkt vor der Tür an der Wandhofener Straße 43 hat eine Tiefbaufirma nun auch noch ein Loch gegraben. „Das muss am 1. September alles fertig sein“, sagt Fink. Denn an jenem Samstag will das Paar die ersten Gäste im neuen Haseneck begrüßen. Damit das klappt, hilft sogar der Vermieter tatkräftig mit.

Zur Eröffnung macht der Chef persönlich Live-Musik

Am Eröffnungstag gibt‘s Würstchen vom Grill und Live-Musik vom Chef persönlich. In der Woche danach tauscht Fink dann jedoch das Schlagzeug mit dem Herd, denn ab Donnerstag, 6. September, „gilt“ die neue Speisenkarte. Die gibt sich gutbürgerlich mit einem Hang ins Westfälische. Und einer deutlichen Vorliebe für viele Schnitzel-Variationen. Der 47-Jährige hat schon viele Schwerter bekocht – als Angestellter der Gaststätte „Keule“. Nun wieder als selbstständiger Gastronom mit vielen Plänen für die Wandhofener Traditions-Gaststätte.

Fink: „Wir wollen erst einmal schauen, was hier ankommt, was die Gäste wünschen. Auf jeden Fall werden wir ab Winter auch einen Mittagstisch mit eigener Karte anbieten.“ Und einen Frühschoppen am Wochenende. Zunächst öffnet das Haseneck aber täglich um 14 Uhr. Außer mittwochs, da ist Ruhetag.

Halloween-Party, Weiberfastnacht, Live-Musik – Fink und Ulbl haben nicht nur Pläne für ihr Speiserestaurant. Das hat schließlich einen großen Saal mit eigener Theke und Tanzfläche, wo locker 150 Personen Platz finden. Auch bei Familienfeiern oder Hochzeiten, die der gelernte Koch selbst versorgen möchte.

Aus dem Zapfhahn läuft Krombacher

Ins Gesellschaftszimmer neben dem Gastraum passen 30 bis 40 Leute. Sie sitzen zwar nicht auf neuen Möbeln, aber in einem deutlich aufgehellten Ambiente. In der Gaststube können es sich rund 15 Gäste gemütlich machen, während sie den Wirtsleuten beim Zapfen von Krombacher und Hövels zuschauen. Vor der Tür lädt sogar ein kleiner Biergarten ein.

In der Wandhofener Traditionsgaststätte werden Gäste bald wieder frisch bekocht

Oliver Fink und Andrea Ulbl wollen auch den kleinen Biergarten vor der Gaststätte an der Wandhofener Straße weiterbetreiben. © Berkenbusch

Und dann gibt es da noch die Kegelbahn, für die Oliver Fink noch einige freie Termine anbieten kann. Einige Kegelclubs wollen dem neuen Wirtepaar die Treue halten, haben die kurze Schließungszeit in den Ferien ohne Kegeln ausgehalten. „Der Schachverein will bleiben und der Skiclub und die Imker auch“, freut sich Fink. „Wir hoffen, dass auch die Schützen wieder zurückfinden ins Haseneck. Uns wären sie willkommen.“ Wie alle anderen Schwerter sind sie am 1. September zur Eröffnungsparty eingeladen.

In einer Serie haben wir ehemalige Gaststätten in Schwerte vorgestellt:
Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Untersuchung beim Hausarzt

Check-Up nur noch alle drei Jahre – das sagt Schwertes Ärztesprecher dazu

Hellweger Anzeiger Geplanter Ausbau

B236 in Schwerte: Drei Häuserbesitzer wollen nicht verkaufen - Droht die Enteignung?

Hellweger Anzeiger Nach verlorener Bürgermeisterwahl

Neustart in Arnsberg: Was macht eigentlich Schwertes Ex-Stadtplaner Adrian Mork?

Hellweger Anzeiger B236 in Schwerte

Keine Fachkräfte - Handwerker wirbt jetzt mit großen Plakaten an der Hörder Straße

Meistgelesen