In der Ruhr ist es kühl genug

22.08.2018 / Lesedauer: 2 min
In der Ruhr ist es kühl genug

Die Fische in der Ruhr mögen es gerne kühl. Angler haben die Temperatur gemessen.

Die große Hitze in den vergangenen Wochen und Monaten sind die Pflanzen, Menschen und Tiere gar nicht gewohnt. Es war so heiß und trocken, dass in Fröndenberg Felder zu brennen begannen. Auch für Fische, die in Seen, Teichen und Flüssen leben, ist die Hitze nicht gut. Fische mögen nämlich gleichbleibende Temperaturen, ohne große Schwankungen.

In der Ruhr gibt es zum Beispiel Bachforellen und Äschen. Bachforellen schwimmen gerne in kleinen sprudelnden Bächen, in denen es relativ kühl ist. Eine Wassertemperatur über 20 Grad gefällt ihnen nicht. Fröndenberger Angler hatten Sorge, dass die Ruhr bereits zu warm ist.

Deshalb haben sie einfach mal nachgemessen. Das beruhigende Ergebnis: 15,8 Grad. Das ist für die Ruhr kaum wärmer, als es im Sommer normal ist. Die Fische fühlen sich also noch wohl. Das zeigt auch ein aufmerksamer Blick ins Wasser.

Am Rand der Ruhr gibt es wegen der Hitze zwar etwas mehr Algen als sonst. Aber auch junge Fische. Und das ist ein gutes Zeichen. Die Angler wollen die Fische aus der Ruhr zwar fangen und auch essen. Es ist ihnen aber trotzdem wichtig, dass sie sich in ihrem Lebensraum wohlfühlen.