In Rünthe gab es eine Burg

25.07.2018, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Rünthe gab es eine Burg

Im Wald in Rünthe stand die Bummannsburg, von der nur noch Spuren erkennbar sind. © Stefan Milk

Wer an mittelalterliche Burgen denkt, denkt an große steinerne Festungen mit hohen Türmen und Mauern. Die Bummannsburg in Rünthe hat davon eher gar nichts. Man braucht schon viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass an den Sandwällen zwischen Bäumen mal eine Burg stand.

Dass die Burg heute nicht mehr zu sehen ist, liegt daran, dass sie nicht aus Stein, sondern aus Holz gebaut wurde. Holz war einfach leichter verfügbar und leichter zu verarbeiten als Stein.Das Holz ist über die Jahrhunderte verwittert, aber auf dem Boden sind die Spuren der Bummannsburg immer noch zu sehen.

Damit das auch weiterhin so bleibt, möchten Denkmalschützer dafür sorgen, dass Schäden durch beispielsweise umfallende Bäume und Mountainbiker weniger werden. Dafür soll ein Konzept angewendet werden, dass eher danach klingt, als würde es das Gegenteil bewirken.

Mit fünf neuen Infotafeln über die Burg sollen mehr Besucher vorbeikommen. Dadurch, dass mehr Besucher da sind, ist es schwieriger die Regel, nicht die Wälle zu betreten, zu missachten.

Bei den Informationstafeln gibt es bisher aber noch ein Problem, weil bisher nur wenig bekannt ist. Deshalb hofft die Stadt auf neue archäologische Grabungen, um mehr über die Burg zu erfahren und die Infotafeln zu füllen.

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