In NRW fehlen weiter U3-Plätze: aber regionale Unterschiede

In Nordrhein-Westfalen fehlen weiter Tausende Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder, dabei gibt es aber starke regionale Unterschiede: In wohlhabenderen Städten wie Düsseldorf und Münster liegt die Versorgungsquote etwa mit 48 (Düsseldorf) beziehungsweise 45 Prozent (Münster) rechnerisch über dem Bedarf. „In Düsseldorf werden eigentlich alle versorgt. Nur vielleicht nicht immer zeitgleich mit den Wünschen der Eltern“, sagt der Düsseldorfer Jugendamtsleiter Johannes Horn. Bedarf an einem U3-Platz haben nach aktuellen Studien in NRW rund 42 Prozent der Familien.

15.10.2018, 06:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
In NRW fehlen weiter U3-Plätze: aber regionale Unterschiede

Ein Junge fährt in einer Tageseinrichtung für Kinder mit einem Bobbycar. Foto: Caroline Seidel/Archiv

In Dortmund wird dieses Ziel mit derzeit 31,5 Prozent Versorgungsquote dagegen deutlich verfehlt. Auch Köln liegt mit aktuell knapp 41 Prozent leicht unter dem Bedarf. NRW-weit lag die U3-Versorgungsquote zum Beginn des Kindergartenjahres 2018/19 am 1. August laut Familienministerium bei 38,1 Prozent - und damit ebenfalls unter dem Zielkorridor. Der Bedarf wurde im Kinderbetreuungsreport 2017 des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und zuletzt in Berechnungen des Instituts für Deutsche Wirtschaft erfasst.

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