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In Lünen kommen mehr Lernanfänger in die Schule als im letzten Jahr

Lernanfänger

762 i-Dötzchen fiebern ihrem großen Tag entgegen, das sind 25 mehr als vor einem Jahr. An der Viktoriaschule gibt es eine Lüner Premiere: Unterricht in der Herkunftssprache Arabisch.

Lünen

, 03.08.2018
In Lünen kommen mehr Lernanfänger in die Schule als im letzten Jahr

Mit 762 Lernanfängern kommen 25 Kinder mehr in die Schule als im vergangenen Jahr. © picture alliance / dpa

Viele Kinder sind aufgeregt. Am Donnerstag, 30. August, ist ihr erster Schultag. In diesem Jahr werden 762 Lernanfänger zum ersten Mal mit ihren Schultüten in den Klassenräumen Platz nehmen, 25 Kinder mehr als im vergangenen Jahr.

Die 762 Erstklässler verteilen sich höchst unterschiedlich auf die einzelnen Schulen. Da es keine festgelegten Einzugsgebiete mehr gibt, haben Eltern die freie Wahl.

Schule am Lüserbach die meisten i-Dötzchen auf

Die Schule am Lüserbach begrüßt nach den Sommerferien 22 Lernanfänger mehr an ihren beiden Standorten als 2017. Mit 102 Kindern nimmt sie die meisten Lüner i-Dötzchen auf. An der Wittekindschule wurden diesmal 21 Mädchen und Jungen mehr angemeldet. In die katholische Leoschule hingegen gehen 20 i-Männchen weniger als 2017.

In Lünen kommen mehr Lernanfänger in die Schule als im letzten Jahr

Die Grafik zeigt die Verteilung der Lernanfänger auf die einzelnen Schulen im Vergleich zum vergangenen Jahr. © Grafik Sauerland

33 Eingangsklassen gibt es an den Lüner Grundschulen. Die Wittekindschule startet mit drei Klassen statt zwei im vergangenen Jahr.

Wie viele Kinder in eine Klasse gehen, hat die Politik genau festgelegt. Maximal 25 Schüler sollen es sein.

Festgelegte Klassengrößen

Es gibt aber Ausnahmen: In der Overberg-, Osterfeld-, Viktoria und Wittekindschule sollen höchstens 20 Kinder pro Klasse unterrichtet werden, lautet ein Beschluss des Ausschusses Bildung und Sport.Im Ranking der meisten Schulanfänger folgen auf die Schule am Lüserbach (102) die Kardinal-von-Galen-Schule mit 83 und die Overberg-schule mit 82. Die Schule am Heikenberg hat mit 32 i-Männchen die kleinste Zahl.

Die Stadt Lünen weist darauf hin, dass die Anmeldezahlen noch nicht die endgültigen Schülerzahlen bedeuten. Durch Zuzüge können sich diese noch verändern.

Herkunftssprachen-Unterricht auf Arabisch

Eine Lüner Premiere gibt es an der Viktoriaschule: Sie kann im kommenden Schuljahr erstmals Arabisch als Herkunftssprachen-Unterricht anbieten.

41 Schüler, darunter fünf Lernanfänger, werden daran teilnehmen. Der Unterricht in Herkunftssprache ist ein zusätzliches Angebot des Landes Nordrhein-Westfalen. In türkischer Sprache gibt es das schon.

Neu nach Lünen kommen zwei sozialpädagogische Fachkräfte. Sie werden an der Viktoria- und der Schule auf dem Kelm arbeiten. Ebenfalls neu ist eine Lehrerin als Vertretungsreserve an der Kardinal-von-Galen-Schule.