Immer wieder Ärger über die Post

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Das Postamt zu besuchen, ohne sein Anliegen erledigen zu können, mag ärgerlich sein. Unna hat aber auch schon schlimmere Fälle bei der Post erlebt. Mitunter verschwinden sogar Sendungen.

Unna

, 26.10.2018, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im vergangenen Jahr zählte es zu den dauerhaften Ärgernissen: Als unsere Zeitung über verschollene Briefe berichtete, meldeten sich unzählige Unnaer, denen ähnliches widerfahren war. Offenbar wurden an einer bestimmten Stelle des Postweges immer wieder Briefe gestohlen, die danach aussahen, also könnten sie eine Gratulation oder eine Mitleidsbekundung enthalten. Vermutlich wurden Briefe herausgefischt, die danach aussahen, als könnten auch Geldscheine in ihnen stecken. Das Problem begleitete Unna über etliche Monate. Dann fasste die Konzernsicherheit der Post eine Frau, die zumindest in einem konkreten Fall beim Stehlen von Briefen erwischt worden war.

Mag der Ärger über die verschollene Post auch durch das moralische Versagen einer Einzelperson entstanden sein, so stießen die Betroffenen aber auch auf grundsätzlichere Probleme bei der Post. Kritik gab es etwa am Beschwerdemanagement des Unternehmens. Mehrere Leser unserer Zeitung berichteten von Callcenter-Mitarbeitern, die praktisch kein Deutsch könnten. Wer als Empfänger sehnsüchtig auf ein Schreiben wartete, musste oft erfahren, dass die Post nur Beschwerden von den Versendern aufnimmt. Auch die versprochene Informationsweitergabe vom Anrufdienst der Post zu den zuständigen Stellen ist offenbar nur eingeschränkt gelungen.

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