Immer weniger Raucher in NRW

Die Zahl der Raucher geht in Nordrhein-Westfalen zwar zurück. Dennoch zieht nach Angaben des Statistischen Landesamtes nach wie vor fast jeder Vierte regelmäßig an einer Zigarette. Insgesamt sank die Zahl in den vergangenen zwölf Jahren um 28 Prozent. Wurden 2005 noch 3,8 Millionen Raucher gezählt, waren es 2017 nur noch 2,7 Millionen, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Düsseldorf mitgeteilte.

28.12.2018, 11:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Immer weniger Raucher in NRW

Der Rauch einer brennenden Zigarette steigt auf. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Sogenannte Kettenraucher gibt es trotz des oft geltenden strikten Rauchverbots auch noch, wenngleich deutlich weniger: Der Anteil der starken Raucher von mehr als 20 Zigaretten pro Tag hat sich im selben Zeitraum von 4,9 Prozent auf 2,4 Prozent sogar mehr als halbiert.

Fast halbiert hat sich der Anteil junger Raucher: 2005 gaben noch 29,4 Prozent der 15- bis 24-Jährigen an, mindestens gelegentlich zu rauchen. 2017 lag dieser Anteil bei 16,3 Prozent.

Im Ruhrgebiet war der Anteil der Raucher an der Bevölkerung im Jahr 2017 mit 24,5 Prozent fast zwei Prozentpunkte höher als im Landesdurchschnitt. Vergleichsweise oft wird der Glimmstengel im Ruhrgebiet genutzt, vor allem in Gelsenkirchen (29 Prozent). Deutlich weniger Raucher gibt es laut Statistik in der Universitätsstadt Münster (17,4 Prozent). Der durchschnittliche Raucher greift mit 17,7 Jahren zum ersten Mal zur Zigarette, im Jahr 2005 war er noch 18 Jahre alt.

Seit mehr als zehn Jahren gilt das Rauchverbot in Gaststätten und Kneipen in NRW. Allerdings gab es zunächst noch zahlreiche Ausnahmen, die vor allem Eckkneipen ohne Restaurantbetrieb entlasten sollten. Am 1. Mai 2013 trat schließlich in allen Kneipen und Gaststätten ein absolutes Rauchverbot in Kraft.

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