Im Scaramouche wird erst gefeiert, dann startet die Saison

Kultur in Menden

Die Katastrophen Kultur präsentiert ihr neues Programm für das zweite Halbjahr im Scaramouche – dem Zimmertheater unter dem Mendener Hallenbad.

Menden

, 22.08.2018 / Lesedauer: 3 min
Im Scaramouche wird erst gefeiert, dann startet die Saison

Gary Miller inszeniert mit dem Stück „Mein Freund Harvey“ zum ersten Mal im Scaramouche: Er möchte ein gutes, altmodisches, traditionelles Theaterstück auf die Bühne bringen, das die Menschen zum Lachen bringt. Privat

Bevor das Scaramouche so richtig in die neue Saison startet, wird noch ein Sommerfest und Geburtstag in einem gefeiert: „Im September vor 35 Jahren haben wir unser kleines, feines Zimmertheater eröffnet. Wir feiern also auch Geburtstag. Wir wollen Geschenke, wir wollen feiern, wir wollen Euch als unsere Gäste“, kündigt die Katastrophen Kultur ihre Party an.

Es gibt wie auch im vergangenen Jahr Programm ab 17 Uhr. Auf der Bühne mit dabei sind Martin Smith, Wowo Weist, Christine Brückner und Traugott Günther. Außerdem treten auf: die Bigband der Realschule Menden unter Leitung von Karsten Luig und Alexander Schwarze, das junge MAT, Tri Top Orange mit Improvisations- und Überraschungsmusik – Jazz, Funk und Weltpunk. Die Moderation übernimmt Ansgar Schwarzkopf.

Das Sommerfest startet am Samstag, 1. September, ab 15 Uhr, Programm gibt es am 17 Uhr, für Essen und Getränke ist bei freiem Eintritt gesorgt.

Mein Freund Harvey

Mit „Mein Freund Harvey“ steht ab Freitag, 21. September, eine Komödie von Mary Chase auf dem Spielplan. Regie führt Gary Miller.

Elwood P. Dowd, die Zentralfigur, ist ein liebenswerter Herr mit guten Manieren, der gerne seinen Whisky trinkt, der Kampfeslust entsagt und sich für die Friedfertigkeit entschieden hat – unter dem Einfluss und zusammen mit seinem unsichtbar-sichtbaren Freund und Trinkbruder Harvey. Seine zunächst alles geduldig ertragende Verwandtschaft gerät schließlich über die ständige Gegenwart des Hasen Harvey, den sie schon selbst zu sehen meint, in Verzweiflung und beschließt, Elwood in eine Heilanstalt zu bringen, ihn zu enterben und ohne ihn und seinen Freund wieder ein „normales“ Leben zu beginnen.

Gary Miller inszeniert mit diesem Stück zum ersten Mal im Scaramouche. Bisher ist er auf der Bühne in Martin Smiths Brits-Stücken aufgetreten, zuletzt als Teil der Barnuts-Truppe. Zu seiner Motivation sagt er: „Ich möchte ein gutes, altmodisches, traditionelles Theaterstück bringen. Mary Chase hat es nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Mit unserem tollen Ensemble wird das garantiert gelingen.“

Premiere ist am Freitag, 21. September, um 20.30 Uhr. Weitere Aufführungen sind am 22., 28. und 29. September sowie am 5. und 6. Oktober. Der Eintritt kostet 10, ermäßigt 5 Euro.

„Rock meets Kleid“

Ein musikalischer Abend mit Lydia Lückermann, Frank Potrafky & Friends erwartet das Publikum bei „Rock meets Kleid“. Nun ist es also wieder so weit: Das Rockende Kleid lässt sich nicht aufhalten, und startet am Freitag, 12. Oktober, um die Herbstferien einzuläuten.

Altbewährte Freunde

Altbewährte Mendener Freunde bilden wieder die „Rock-meets-Kleid“-Band: Frank Potrafky (Gitarre, Gesang), Ulli Neumann (Bass), Johannes Lappe (Gitarre) und Niklas (Schlagzeug). Weitere Unterstützung kommt von außerhalb: Beni und Taio (die beiden waren bereits zum WoZiKo in Lydias Werkstatt und auch schon auf der Bühne im Woanders) sowie Jeremiha Wood (Gitarre/Gesang), Maren Pardal (Cello/Gesang), Manuela Potrafky (Gesang) und Mechtild Wiggermann (Gesang). Alle sind lieb gewonnene Freunde und Freundinnen von Lydia Lückermann. Da braucht Lydia ja beinahe nur noch lauschen. Das hält sie aber nicht aus und schmettert mit. Die Zuschauer und Zuschauerinnen erwartet ein unterhaltsamer Abend. Und zum guten Schluss: Der Abend wird wie immer moderiert von Ansgar Schwarzkopf. „Rock meets Kleid“ startet am Freitag, 12. Oktober, um 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

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