Idee reift seit mehreren Jahren

dzMuseum

29.10.2018, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Alles begann mit den historischen Frisuren. Inzwischen ist die Idee, das Museum im eigenen Friseursalon zu eröffnen, seit einigen Jahren gereift. Vom Onduliereisen bis zur Rasierklinge - alles was nicht aus dem Familienbesitz stammt, sucht sich Richard Gründewalnd aus dem Internet zusammen. „Mehrere Stunden in der Woche verbringe ich bei Ebay“, sagt er. Dort schaut er auf den Seiten von Friseurmuseen. Anschließend entscheidet er, was in den eigenen Fundus gehört. Von allem ein paar verschiedenen Exemplare, die auch wirklich eine Entwicklung zeigen. Das sei ihm wichtig. Dabei mache es eben nicht die Masse. Gerne würde der 71-Jährige auch größere Exponate zeigen: Trockenhauben, Friseurstühle. Aber dafür ist zumindest bisher kein Platz. So weit es die räumlichen Grenzen des Empfangsbereichs seines Salons hergeben, werde aber weiter gesammelt.

Wer sich für die Geschichte des Friseurberufs, für Exponate aus der nahen Vergangenheit, die im Salon vor Ort zum Einsatz kamen, oder für ältere Exponate interessiert, kann sich bald ein Bild machen. Die Ausstellung eröffnet offiziell am 11. November um 10.10 Uhr an der Ostmarkstraße 4. Die Eröffnung ist als Frühshoppen geplant. Dazu wird ein Fröndenberger Bierbrauer seine Eigenmarke verkaufen.

Anschließend ist das kleine Museum immer während der Öffnungszeiten des Salons zu besichtigen. „Wer kommt, muss sich nicht die Haare schneiden lassen“, verspricht Grünewald. Die Gäste können aber einen Kaffee trinken.

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