IHK-Wirtschaftsgespräch in Cappenberg: Branchen-Mix und Barbarossa

Handelskammer zu Dortmund

Der Einzelhandel in Bork, die geplante Gewerbeansiedlung, der Regionalplan, das Barbarossa-Jahr und der Ruhrlagebericht: Das waren die Themen beim IHK-Wirtschaftsgespräch im Haus Kreutzkamp.

Cappenberg, Selm

, 22.10.2019, 19:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
IHK-Wirtschaftsgespräch in Cappenberg: Branchen-Mix und Barbarossa

Gut 60 Gäste kamen zum IHK-Wirtschaftsgespräch im Haus Kreutzkamp in Cappenberg. © Malte Woesmann/Stadt Selm

Deutlich mehr als die angemeldeten 45 Gäste sind am Montag (21. Oktober) zu dem Wirtschaftsgespräch gekommen, zu dem die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund nach Cappenberg ins Haus Kreutzkamp geladen hatte.

Joachim Horn, der in Selm das gleichnamige Reisebüro betreibt, führte durch das Programm und warf zunächst einen Blick auf die konjunkturelle Lage. Basis war der Ruhrlagebericht, den die IHK ein paar Tage zuvor vorgelegt hatte.

IHK-Konjunkturumfrage im Blick

„Zwar folge nach einem langen Hochsommer jetzt der konjunkturelle Herbst, von einer Schlecht-Wetter-Front am Konjunkturhimmel könne aber für den westfälischen Teil des Ruhrgebiets keine Rede sein. Das ist das Ergebnis der repräsentativen IHK-Konjunkturumfrage bei 139 Unternehmen mit mehr als 23.000 Beschäftigten aus den Städten Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der IHK.

Geplante Gewerbeansiedlung an der Werner Straße

Der Selmer Bürgermeister Mario Löhr sprach für seine Stadt - und als Landratskandidat der SPD für die anstehende Kommunalwahl auch für den ganzen Kreis Unna - von einer positiven Entwicklung. Auch die geplante Gewerbeansiedlung an der Werner Straße, die in Selm bis zu 800 neue Arbeitsplätze schaffen soll, war dabei wieder ein Thema.

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Die Zahl der Arbeitslosen sei in Selm auf einem historisch niedrigen Stand, sagte Löhr: 801 Menschen sind in Selm derzeit als arbeitslos gemeldet. „Selm ist stolz auf das, was sich entwickelt hat. Bei der Arbeitslosigkeit wollen wir aber noch weiter runter“, so der Bürgermeister.

IHK zum Regionalplan: „Unsere Unternehmen brauchen endlich Planungssicherheit“

IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber warf einen Blick auf die aktuellen „Baustellen“ seiner Kammer - genau auf den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Münster sowie die Probleme mit dem Regionalplan des Regionalverbands Ruhr. „Unsere Unternehmen brauchen endlich Planungssicherheit für ihre Investitionsabsichten. Diese Zeitverzögerung hemmt die wirtschaftliche Entwicklung in unserer IHK-Kammer und im gesamten Ruhrgebiet“, so Stefan Schreiber.

Ausblick auf das Barbarossa-Jahr 2022

Um den Einzelhandel ging es dann in dem Vortrag von Jörg Lehnerdt. Er ist der Leiter der Niederlassung Köln der BBE Handelsberatung GmbH und informierte die Gäste des Wirtschaftsgespräch über den aktuellen Stand bei der Erarbeitung eines neuen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes in Selm.

Den Blick nach vorn richtete Ralf Schlatenbrand vom Rotary Club: Er gab den Gästen einen Ausblick auf die Planungen zum Barbarossa-Jahr 2022.

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