Hunderte Bielefelder bekennen sich in Anzeige zur Demokratie

In ganzseitigen Anzeigen in zwei Tageszeitungen haben sich am Samstag in Bielefeld 400 Bürger für die Verteidigung der Demokratie ausgesprochen. „Wir setzen uns in unserer Stadt für ein Zusammenleben mit Achtung, Respekt, Toleranz und Nächstenliebe ein“, heißt es in der „Bielefelder Erklärung für Demokratie, Frieden und Freiheit“. Und weiter: „Wir werden entschieden gegen Extremismus von rechts und links und Angriffe auf unsere demokratische Werte- und Rechtsordnung eintreten.“ Die Erklärung richtet sich „gegen Gewalt, Antisemitismus, Hass und Hetze“.

03.11.2018, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unterzeichnet haben etwa die Schriftstellerin Hera Lind, der Europa-Abgeordnete Elmar Brok (CDU), der Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) oder der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theo Windhorst. Unterstützt wurde die Erklärung unter anderem von den Tageszeitungen „Neue Westfälische“ und „Westfalen-Blatt“ sowie von Radio Bielefeld.

„Die Grundidee war, mal aktiv zu werden und für unsere Demokratie zu werben“, sagte Mitorganisatorin Angelika Gemkow, ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete. „Es war eine große Bereitschaft da, das zu unterzeichnen.“ Es hätten gar nicht alle Interessenten auf der Seite Platz gefunden. Konkrete Pläne für weitere Aktionen gebe es noch nicht. „Wir warten mal auf die Resonanz.“

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