Hundehalter-Streit: Frau muss für Attacke zahlen

Nach einem Streit zwischen zwei Hundehaltern muss eine 65-Jährige für eine schmerzhafte Attacke mit einem Einkaufswagen zahlen. Das Bonner Amtsgericht verurteilte die Frau nach Gerichtsangaben von Dienstag wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1400 Euro. Die Halterin von zwei kleinen Hunden war nach Gerichtsangaben im September vergangenen Jahres mit einem gefüllten Einkaufswagen gegen die Hüfte eines 43-jährigen Mannes gefahren und hatte ihm Blutergüsse beigebracht.

29.10.2019, 16:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die beiden nicht angeleinten Hunde der Angeklagten waren den Angaben nach offenbar freudig auf den blinden Hund des 43-Jährigen zugesprungen und hatten auch den Hundehalter an den Beinen gezwickt und gebissen. Trotz mehrfacher Aufforderung des Mannes leinte die Frau ihre Hunde nicht an, wie das Gericht mitteilte: Das Gelände vor der Zoohandlung sei Privatgelände, auf dem kein Tier angeleint werden müsse, argumentierte sie. Nach gegenseitigen Beleidigungen fuhr die 65-Jährige mit dem Einkaufswagen die schmerzhafte Attacke gegen ihren Gegner.

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