Hrubesch und Alsmann mit NRW-Verdienstorden geehrt

Fußball-Legende Horst Hrubesch und der Entertainer Götz Alsmann sind am Freitag mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Die beiden Prominenten zählen zu insgesamt 14 neuen Preisträgern, die Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auf Schloss Nordkirchen im Münsterland ehrte. Dazu gehört auch der Schöpfer der „Stolpersteine“ für Opfer des Nationalsozialismus, Gunter Demnig.

23.08.2019, 14:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hrubesch und Alsmann mit NRW-Verdienstorden geehrt

Der Musiker, Entertainer und Moderator der WDR-Sendung „Zimmer frei“, Götz Alsmann. Foto: Oliver Berg/Archivbild

Seit 1986 werden besonders engagierte Bürger für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl und das Land NRW geehrt - zusammen mit den neuen Preisträgern bislang 1638. Darunter sind Prominente ebenso wie Menschen, die sonst nicht in der Öffentlichkeit stehen. Die Zahl der Landesorden ist auf 2500 lebende Träger begrenzt.

„Diese Bürgerinnen und Bürger treten mit Kraft, Leidenschaft und Idealismus für unser Gemeinwesen ein“, lobte Laschet laut vorab veröffentlichter Laudatio. „Sie sind für Andere in Nordrhein-Westfalen Vorbilder und Mutmacher zum Mitmachen.“

Der in Hamm geborene Hrubesch erzielte beim Gewinn des Europameistertitels 1980 beide Tore für Deutschland im Finale gegen Belgien (2:1), wurde dreimal deutscher Meister und Europapokalsieger 1983 mit dem HSV. Geehrt wurde der ehemalige DFB-Trainer, weil er außerdem mit gespendeten Trikots für Versteigerungen Kindern und Jugendlichen zu besseren Startchancen ins Leben verhilft.

Der Musikwissenschaftler Alsmann, der vor allem mit der wöchentlichen WDR-Sendung „Zimmer frei“ 20 Jahre lang ein Millionenpublikum erreichte, verdiente sich den Landesorden mit seinem Engagement für die Hospizbewegung und den Verein „Herzenswünsche“.

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