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Am Wochenende startet die neue Saison in der Bezirksliga 8. Mit dem FC Overberge und dem Holzwickeder SC II sind auch zwei heimische Vertreter mit von der Partie. Brambauer und Wethmar bilden die Lüner Fraktion, aus dem Münsterland kommen Lüdinghausen und Nordkirchen hinzu. Die restlichen zehn Ligavertreter befinden sich allesamt auf Dortmunder Stadtgebiet. In der Staffel 7 geht in der neuen Spielzeit hingegen Rot-Weiß Unna an den Start.

von Dirk Berkemeyer

Kreis Unna

, 07.08.2018 / Lesedauer: 4 min

Im Vergleich zur Vorsaison hat sich das Bild in der „Acht“ mächtig verändert. Kaiserau als Aufsteiger sowie der VfL Kamen, TSC Hamm und Eintracht Dortmund (alle Absteiger) haben die Liga verlassen, zudem wechselte Unna in die vermeintlich einfachere Staffel 7. Mit dem DJK TuS Körne, Mengede 08/20, Alemannia Scharnhorst, TuS Bövinghausen und dem TuS Eichlinghofen haben insgesamt fünf Neulinge Einzug gehalten, die allesamt aus Dortmund kommen. Somit spielen in der kommenden Saison insgesamt zehn Dortmunder Mannschaften in der Liga.

Ein Fakt, der zumindest dem Holzwickeder SC II durchaus in die Karten spielt, sind die Opherdicker doch in unmittelbarer Nähe zur Dortmunder Stadtgrenze beheimatet. Rein sportlich gesehen ist die Liga durch die vielen Dortmunder Klubs aber sicherlich eher stärker geworden. Der

Holzwickeder SC II

HSC II wird also erneut alles in die Waagschale werfen müssen, um auch in der kommenden Spielzeit den angestrebten Mittelfeldplatz erreichen zu können.

Dabei setzt man am Haarstrang mit Trainer Olaf Pannewig und „Co“ Dennis Hense nicht nur auf bewährte Kräfte in der sportlichen Führung. Auch beim „spielenden Personal“ greifen die HSC-Verantwortlichen auf ihr bewährtes Konzept zurück. Viele junge Talente wurden im Sommer an den Haarstrang geholt und sollen hier auf den möglichen Sprung in die „Erste“ vorbereitet werden. Die spielt bekanntlich in der neuen Spielzeit in der Oberliga und könnte ein weiteres Zünglein an der Waage werden. Je nachdem wie die personelle Situation gerade ist, könnte wieder der ein oder andere Oberliga-Kicker den Gang in die Zweite antreten und dort für Furore sorgen. Nicht nur deswegen erscheint ein Platz im oberen Bereich der Tabelle für den HSC erneut im Bereich des Möglichen.

Gleich zum Auftakt steht für den HSC II ein spektakuläres Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstag trifft das Team ab 18 Uhr auswärts auf den runderneuerten VfR Sölde und hat damit gleich zum Start der Spielzeit eines der beiden prestigeträchtigen Nachbarschaftsderbys vor der Brust.

FC Overberge

Vor einer mehr als schweren Saison steht der FC Overberge. Mit Trainer Daniel Frieg hat sich nicht nur der Trainer aus der Vorsaison verabschiedet. Auch der Kader der Bergkamener erfuhr eine umfassende Frischzellenkur. Fast eine komplette Mannschaft hat den FCO verlassen, die neue Mannschaft ist als Perspektivkader gedacht. „Wir werden um den Klassenerhalt kämpfen“, hatte der Sportliche Leiter Marc Frey schon zu Beginn der Vorbereitung angekündigt. Daran wird sich auch nach dem Verlauf der Vorbereitung nicht viel geändert haben. Die junge Mannschaft des FCO muss sich schnellstmöglich finden. Ansonsten wird es für die Truppe von Neu-Trainer Hans Bruch eine sehr schwere Saison werden.

Insgesamt 20 neue Akteure musste der Coach gemeinsam mit seinen beiden Co-Trainern Roman Dwornicak und Sebastian Placzek sichten und integrieren. Das klappte bis dato noch nicht wirklich erfolgreich. Lediglich ein Sieg konnte der FCO in den sechs Vorbereitungsspielen einfahren, die fünf weiteren Spiele gingen verloren, darunter auch das Pokalspiel in Unna. Ebenso alarmierend war zudem noch die miserable Tordifferenz, die mit 9:23 Treffern eine deutliche Sprache spricht. Zum Saisonauftakt hat der FCO am Sonntag ab 15 Uhr auswärts beim BV Brambauer gleich eine Hammer-Aufgabe zu erledigen.

RW Unna

Gleich doppelt neue Wege geht in der kommenden Saison die erste Mannschaft von Rot-Weiß Unna. Zum einen hat sich der Kader der Rot-Weißen komplett verändert. Trainer Emre Aktas hat den Klub in Richtung VfL Kamen verlassen und seinen kompletten Kader aus der Vorsaison gleich mitgenommen.

RWU machte aus der Not eine Tugend und schickt in der kommenden Spielzeit die zweite Mannschaft als neues Aushängeschild in der Bezirksliga ins Rennen. Als Coach trägt Marc Schmitt die Verantwortung und soll mit seiner jungen Truppe möglichst den Klassenerhalt realisieren. Neun Neuverpflichtungen haben die Rot-Weißen dazu bekommen, viele von ihnen sind aber noch sehr jung an Jahren.

Das Unternehmen „Klassenverbleib“ geht RWU aber nicht den der Staffel 8 an. Die Verantwortlichen beantragten die Umgruppierung in die Staffel 7, die in der Vergangenheit als die vermeintlich leichtere der beiden Staffeln galt. Hier müssen sich die Unnaer vornehmlich mit Gegnern aus Hamm, Soest, dem Münsterland und Ostwestfalen auseinandersetzen. Eine Standortbestimmung gibt es für die Rot-Weißen gleich am Sonntag. Ab 15 Uhr trifft das Schmitt-Team dabei auswärts auf den letztjährigen Tabellenzwölften SG Oestinghausen.

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