Holger Stahlknecht: Mehr Druck auf Asyl-Herkunftsländer

22.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Aus Sicht von Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht muss das Außenministerium mehr Druck auf unkooperative Herkunftsländer von abgelehnten Asylbewerbern machen. Die Bemühungen von Außenminister Heiko Maas seien ausbaufähig, sagte Stahlknecht der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben in Deutschland im Moment kein Problem mit hohen Zugängen, sondern mit geringen Abschiebungen.“ In Sachsen-Anhalt könne die Mehrzahl der ausreisepflichtigen Ausländer nicht abgeschoben werden, weil die Heimatländer nicht mit den hiesigen Behörden zusammenarbeiteten.

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