Hilfe bei der Suche nach den Wurzeln der eigenen Familie

Ahnenforschung

Der Ahnenforscher rät, zunächst in den eigenen Unterlagen zu forschen und sich dann online auf die Suche zu machen.

Kamen

, 22.08.2019, 16:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Georg Palmüller rät allen, die selbst auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familien und ihren Vorfahren gehen wollen, bei sich selbst zu beginnen. Geburtsdaten und Geburtsort der Eltern finden sich zum Beispiel im Familienstammbuch und die Daten der Großeltern im Stammbuch der Eltern.

Danach sollten sich Interessierte in der eigenen Familie auf die Suche nach Dokumenten machen, die Aufschluss über frühere Generationen geben.

Anhand dieser Daten ist es möglich, in sich beispielsweise in Kirchenbüchern auf die Suche nach den eigenen Vorfahren zu machen. Wer das Geburtsdatum und den Geburtsort der Urgroßeltern kennt, kann dort zum Beispiel nachschauen, wie deren Eltern hießen, wo sie herkamen und oft auch, welchen Beruf sie ausübten.

Dazu müssen Hobbyforscher sich oft nicht vor Ort begeben. Es gibt online eine ganze Reihe von Datenbanken, die zum Teil kostenlos, zum Teil gegen Gebühr Daten und Einblicke in Kirchenbücher und andere Personenstandsurkunden ermöglichen.

Ein Beispiel dafür ist die von den Mormonen betriebene Seite „familiysearch“, bei der eine Anmeldung notwendig ist. Über die Seite „Archion“ lassen sich gegen eine monatliche Gebühr evangelische Kirchenbücher einsehen. Die katholischen Bistümer stellen ihre Kirchenbücher auf der Seite „matricula“ kostenlos zur Verfügung, allerdings noch nicht vollständig. Das Bistum Münster hat mittlerweile alle erfasst, im Bistum Paderborn sind sie noch unvollständig.

Hilfe bieten auch Ahnenforschervereine über die teilweise bei Ahnenforscherwerkstätten ein kostenloser Zugang auch zu gebührenpflichtigen Seiten möglich ist. Ein Beispiel aus der Region ist der Verein „Roland zu Dortmund“.

Lesen Sie jetzt
Meistgelesen