Hilfe aus Karlsruhe für die Seeplanung

Experten gesucht

Die Stadt hat Gutachter gesucht, die beurteilen können, ob die Planung des künstlichen Sees korrekt ist. Sie hat die passenden Experten bei einer Bundesbehörde in Karlsruhe gefunden.

25.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Planung des künstlichen Sees war kompliziert, denn die Planer konnten dabei auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen. Die Stadt konnte noch nicht einmal ohne Probleme auf Gutachter zurückgreifen, die für die Überprüfung der Pläne in Frage kamen. Die Stadt nahm schließlich Kontakt mit der Bundesanstalt für Wasserbau in Karlsruhe auf, die jetzt die Planungsunterlagen für den See prüfen soll.

Dabei geht es unter anderem um die Statik des Sees. Er muss so gebaut sein, dass er auch stabil bleibt, wenn er leer ist und es keinen Gegendruck durch das eingelassene Wasser gibt. Außerdem muss die Bundesanstalt prüfen, ob die direkte Anbindung des Sees an den Kanal korrekt ausgeführt wird. Bootsbesitzer sollen vom See direkt auf den Kanal fahren können, ohne dass sie eine Schleuse passieren müssen.

Die wichtigste Frage, die in Karlsruhe geklärt werden muss ist, ob der See tatsächlich dicht ist. Die Stadt hat eine Sondererlaubnis ihn mit Kanalwasser zu befüllen, das nicht versickern und auf diese Weise entweichen sollte. Der Kanal darf nicht über den See leerlaufen.

Die Unterlagen an die Bundesanstalt sollen in diesen Tagen zur Prüfung herausgehen. Sobald sie abgeschlossen ist, will die Stadt ein Leistungsverzeichnis über die erforderlichen Arbeiten für den See erstellen. Es soll als Grundlage für die Ausschreibung dienen.

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