Hilde ist keine Wilde

06.11.2018, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hilde ist keine Wilde

Luana (l.) und Lydia lesen Hilde aus ihren Büchern vor. © UDO HENNES

Ein Hund im Klassenzimmer: Für die Schüler der 3. Klasse in der Nordschule ist das ganz normal. Seit einem Jahr bringt Lehrerin Clarissa Leister fast jeden Tag ihre Hündin Hilde mit in den Unterricht.

Das macht Clarissa Leister nicht, weil sich sonst niemand um Hilde kümmern könnte, während sie Unterricht gibt. Sie bringt den Mischlingshund mit, weil Hilde im Unterricht hilft: Hilde ist nämlich eine ganz ruhige und noch recht junge Hündin. Sie ist lieb und neugierig, aber manchmal ist sie auch ein bisschen scheu.

Die Kinder in der Klasse wissen, dass sich Hilde erschreckt, wenn sie zu laut sind. Für Clarissa Leister ist das super, denn sie muss nicht oft mit ihrer Klasse schimpfen. Wenn Hilde im Raum ist, dann sind alle Schüler von alleine leiser und ordentlicher.

Hilde ist auch eine gute Zuhörerin: Oft liegt sie in der Leseecke des Klassenzimmers und hört geduldig zu, wenn die Kinder ihr Geschichten vorlesen. Jede Woche gibt es sogar einen eigenen „Hilde-Dienst“. Dabei kümmern sich immer zwei Kinder pro Woche um den Hund: Dann wird Hilde begrüßt, bekommt Leckerlis, wird verabschiedet und begleitet von Clarissa Leister dürfen die Kinder auch mit Hilde Gassi gehen.

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