Herzhaft, deftig und süß: So schneiden die Simjü-Speisen ab im RN-Check

dzSimjü 2019

Die Qual der Wahl haben die Besucher auf Simjü. Was soll man nur essen bei diesem Angebot? Wer teilt, kann mehr probieren. So hat es auch unsere Redaktion getan. Simjü-Leckereien im RN-Check.

Werne

, 27.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf Simjü duftet es an jeder Ecke nach leckeren Speisen. Der Duft von gebrannten Mandeln, Champignons oder Grillschinken liegt in der Luft, wenn man über die Kirmes schlendert. Unzählige Imbissbuden warten auf hungrige Besucher. Doch wie soll man sich da nur entscheiden, was man essen soll? Man hat die Qual der Wahl.

Der Tipp: einfach teilen, wenn es möglich ist. Genau das taten auch die Redakteure Jörg Heckenkamp, Andrea Wellerdiek und Volontärin Sylva Witzig am Sonntagmittag.

Herzhaft, deftig und süß: So schneiden die Simjü-Speisen ab im RN-Check

Der Stand „Theos Kibbelinge und Riiiesenbackfisch“ findet sich auf dem Platz Am Hagen. © Jörg Heckenkamp

Stand eins: Kibbelinge

Um einen kleinen Querschnitt durch die vielen Speisen von Simjü zu bekommen, haben wir uns entschieden, drei verschiedene Gerichte zu probieren und sie zu teilen. „Bewaffnet“ mit drei Gabeln ging es mittags auf die Kirmes, um etwas Deftiges, Herzhaftes und Süßes zu testen.

Der erste Stand: „Theos Kibbelinge und Riiiesenbackfisch“ auf dem Parkplatz am Hagen. Wir entscheiden uns für eine Portion Kibbelinge. Die kann man gut teilen und die mögen alle drei im Bunde.

Herzhaft, deftig und süß: So schneiden die Simjü-Speisen ab im RN-Check

Lecker, aber etwas teuer: eine Portion Kibbelinge mit herrlicher Remoulade. © Jörg Heckenkamp

Die Remoulade hat es in sich

Dazu bestellen wir Remoulade. Und die hat es uns gleich angetan, als wir die ersten kleinen Fischstückchen mit der Soße probieren. „Die Soße ist leicht süß. Das mag ich sehr gerne“, sagt RN-Redaktionsleiter Jörg Heckenkamp. Und Sylva Witzig stimmt mit ein. „Ja, die ist wirklich sehr lecker. Und vor allem ist sie nicht so schmierig“, sagt die Volontärin.

Die Kibbelinge schmecken uns auch. „Vor allem sind sie nicht so fettig“, sagt Redakteurin Andrea Wellerdiek. Acht Kibbelinge gibt es in der kleinen Schale in Fisch-Optik. Kostenpunkt: 5,50 Euro. Etwas teuer für die Portion, wie wir finden. Aber: Wer auf Simjü sparen will, hat schon verloren. Für den ersten Hunger haben die 2,5 Kibbelinge für jeden schon einmal gereicht.

Herzhaft, deftig und süß: So schneiden die Simjü-Speisen ab im RN-Check

Das Test-Team lässt sich die Pulled-Pork-Schale schmecken. © Jörg Heckenkamp

Stand zwei: Pulled Pork Schale

Nach dem Fisch kommt Fleisch. Wir gehen zum Pulled-Pork-Stand am Zugang zum Festplatz Hagen. Das Angebot müssen wir einfach probieren. Schließlich ist der Stand zum ersten Mal auf Simjü.

Wir entscheiden uns für eine Pulled Pork Schale, klassisch mit Barbecue-Soße, Krautsalat und Pommes. Das Fleisch, das in üppigen Mengen auf den Pommes liegt, ist schön zart, allerdings kalt. „Die Soße ist mir zu süß“, sagt Sylva Witzig. Jörg Heckenkamp hingegen schmeckt sie sehr gut.

Herzhaft, deftig und süß: So schneiden die Simjü-Speisen ab im RN-Check

Die Pulled Pork Classic Schale war spitze. © Jörg Heckenkamp

Pommes und zwei verschiedene Sorten Krautsalat

„Die Pommes sind nicht besonders gewürzt“, sagt Sylva Witzig. „Das finde ich gar nicht schlimm. So schmeckt man das Fleisch noch besser heraus“, meint Andrea Wellerdiek. Der Krautsalat - wir haben sowohl den klassischen Krautsalat als auch Coleslaw gewählt - ist eine angenehme Beilage zu dem Gericht.

„Ich finde, das ist eine besondere Neuheit auf Simjü“, sagt Jörg Heckenkamp. Schöner Neben-Effekt: Die Schale ist hundertprozentig recycelbar und die Gabeln ökologisch abbaubar. Die Portion Pulled Pork, die es für 7 Euro gibt, macht richtig satt. Wer noch andere Gerichte auf Simjü probieren möchte, sollte sich das Essen lieber teilen.

Herzhaft, deftig und süß: So schneiden die Simjü-Speisen ab im RN-Check

Halten, was sie versprechen: außen knusprig-knackig, innen zart. © Jörg Heckenkamp

Stand drei: Churros

Wir haben in unseren Mägen noch Platz für einen Nachtisch. Ein paar Meter weiter am Salinenparc nehmen wir noch eine Portion Churros mit Zimt und Zucker. „Außen knusprig-knackig, innen zart“, heißt es in der Werbung an dem Stand. Und das Versprechen wird eingehalten.

Die langen Krapfen wurden ordentlich mit Zimt und Zucker umhüllt. Eine zusätzliche Soße ist hier nicht mehr nötig. Es ist süß genug, aber nicht zu süß. Die Churros, die es ab vier Euro gibt, sind perfekt. Da sind wir uns einig.

Und auch über die Portionsgröße sind wir überrascht. „So viele Churros habe ich noch nie zuvor bekommen“, sagt Volontärin Sylva Witzig, die gern auf Kirmesse geht. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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