Herrlich bei Bayer unter Druck: Werder winkt Platz zwei

Nach der ersten Europa-League-Niederlage der Saison hat der Druck auf Leverkusens Trainer Heiko Herrlich noch einmal zugenommen. Acht Punkte nach acht Spieltagen - so schlecht stand Bayer zudem in der Fußball-Bundesliga seit Einführung der Drei-Punkte-Regel noch nie da. In den Spielen bei Werder Bremen am Sonntag (18.00 Uhr), im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach am Mittwoch und dann daheim gegen 1899 Hoffenheim am kommenden Samstag muss nun die Wende gelingen, sonst wird es für Herrlich sehr eng. Aufgeben will der Ex-Profi aber nicht. „Ich habe den Glauben noch lange nicht verloren“, sagte Herrlich vor der Reise an die Weser.

29.10.2018, 21:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herrlich bei Bayer unter Druck: Werder winkt Platz zwei

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich sitzt auf der Bank. Foto: Patrick B. Kraemer

Allerdings könnte die Aufgabe am Sonntag kaum schwerer sein. In Werder Bremen treffen die Rheinländer auf die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison. Zwar hatten die Norddeutschen vor der Spielzeit mutig den Einzug in den Europapokal als Ziel ausgegeben. Dass das Team von Trainer Florian Kohfeldt in den ersten acht Partien aber nur einmal verliert, hatten die Wenigsten erwartet. Mit einem Sieg gegen Leverkusen würde Werder sogar auf Platz zwei klettern, nachdem Gladbach am Freitag beim 1:3 in Freiburg patzte.

Kohfeldt warnt sein Team aber, den angeschlagenen Gegner zu unterschätzen. „Da kommt immer noch jede Menge Qualität auf uns zu“, sagte der Bremer Trainer - Qualität, die allerdings auch seine Spieler in dieser Saison bislang kontinuierlich nachgewiesen haben.

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