Herrlich: „Fernando, Jonas und Rudi wollten nicht“

Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich hat die Diskussionen über die medienkritische Pressekonferenz der Vereins-Bosse des FC Bayern München mit Ironie kommentiert. „Ich habe Fernando, Jonas und Rudi händeringend gebeten, nach meiner Pressekonferenz auch eine zu geben. Aber sie wollten einfach nicht“, sagte Herrlich mit Bezug auf die Geschäftsführer Fernando Carro und Rudi Völler sowie Sportdirektor Jonas Boldt am Tag vor dem Europa-League-Spiel beim FC Zürich (Donnerstag, 18.55 Uhr/DAZN) schmunzelnd.

24.10.2018, 18:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Herrlich: „Fernando, Jonas und Rudi wollten nicht“

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich bei einer Pressekonferenz. Foto: Walter Bieri/KEYSTONE

Die Münchner Bosse Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hasan Salihamidzic hatten am vergangenen Freitag nach der Spieltags-Pressekonferenz von Trainer Niko Kovac eine eigene Medienrunde einberufen, in der sie sich über angeblich unseriöse Berichterstattung beschwerten.

Der seit einigen Wochen in der Kritik stehende Herrlich sucht die Schuld für die sportliche Misere aber nur bei sich. „Eins ist klar: Die Presse ist nicht schuld, dass wir so wenige Punkte haben. Dafür sind wir alleine zuständig“, hatte er schon vor dem Abflug in die Schweiz gesagt. Deshalb sei die Kritik an ihm selbst berechtigt, „und auch die Spieler müssen die Kritik aushalten“.

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