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Helmut Holz schreibt die Geschichte von Langern auf

Buch über Langern

„Eine kleine Bauerschaft hat viel zu erzählen“ - Das dachte sich auch Helmut Holz. Viele Jahre hat er in Langern gewohnt, jetzt schreibt er ein Buch über die Werner Bauerschaft.

Werne

, 09.08.2018
Helmut Holz schreibt die Geschichte von Langern auf

Verleger Peter Voß (l.) und Buchautor Helmut Holz arbeiten mit Hochdruck an der Veröffentlichung des Buches. © David Reininghaus

Die Idee, ein Buch über Langern zu verfassen, kam Helmut Holz durch das Werk über den Evenkamp von Helga Felgenträger. Holz, wie Felgenträger langjähriger Redakteur unserer Zeitung, suchte den Kontakt zu Peter Voß vom Regio-Verlag aus Werne. Er hatte bereits das Evenkamp-Buch mit herausgegeben. Dort hatte sich gezeigt, dass ein Buch über die Historie einer kleinen Bauerschaft gut ankommt. Voß zögerte deshalb nicht lange und sagte nach einem Anruf zu, das Buch von Helmut Holz zu verlegen.

Holz wohnt 40 Jahre in Langern

Der gebürtige Langerner Holz wohnte knapp 40 Jahre in dem Werner Stadtteil. Seine Eltern hatten eine Bäckerei im Ort, wo er bis zum Beginn seiner journalistischen Laufbahn arbeitete. Kurzum Holz kennt sich aus in Langern. In seinem Buch „L - wie Langern - eine Bauerschaft hat viel zu erzählen“ erinnert er zum Beispiel an das Langerner Dorfzentrum.

So gab es in dem 500-Seelen-Örtchen neun Handwerksbetriebe und zwei Gaststätten: Das Jagdhaus als Heimat aller Vereine sowie das Haus Waldfrieden. „Zudem war Langern die einzige Bauerschaft mit einem Gesangsverein“, so Holz.

Die Geschichte vom Haus Waldfrieden

In dem Buch geht es auch um Kurioses, wie die Geschichte über das Haus Waldfrieden. „Es hatte eine Cappenberger Postanschrift, obwohl es auf Werner Gebiet liegt“, so Voß. „Wenn die Polizei aus Werne kam, haben die Besucher immer gesagt, man sei hier in Cappenberg, und umgekehrt war es genau so.“ Angeblich soll der Saal in Cappenberg gelegen haben.

Weitere Anekdoten halten Erinnerungen wach. Zum Beispiel gab es Pläne, aus Langern eine Bergbaustadt zu machen. „Mit zwei Zechen wäre Langern dann größer geworden als die Werner Innenstadt“, so Voß. Das Buch beeindruckt vor allem auch mit rund 100 Bildern von damals bis heute. „Das damals die Lippe-Ark über die Lippe geschippert ist, kann sich ja kaum mehr jemand vorstellen“, sagt Holz.

500 Exemplare gibt es von dem Buch in der Erstauflage. Der Preis für das 80-seitige Werk im Sonderformat steht noch nicht fest, soll aber bei etwa 15 Euro liegen. Mitte Oktober soll es auf den Markt kommen.