Heißer Sommer beschert Gelsenwasser mehr Gewinn

Unter anderem der heiße Sommer hat beim Versorger Gelsenwasser im vergangenen Jahr den Gewinn in die Höhe getrieben. Unter dem Strich stand ein Konzernüberschuss von rund 109 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Gelsenkirchen mitteilte. Das waren über 16 Millionen mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte von gut 1,2 auf rund 1,7 Milliarden Euro.

29.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Heißer Sommer beschert Gelsenwasser mehr Gewinn

Silhouette einer Person vor blauem Himmel, welche sich mit Mineralwasser erfrischt. Foto: Oliver Stratmann/Archiv

Der Jahrhundertsommer habe den Wasserabsatz um drei Prozent nach oben getrieben. Insgesamt lieferte Gelsenwasser 239,7 Millionen Kubikmeter und damit knapp sieben Millionen mehr als 2017. Einen höheren Bedarf habe es sowohl bei Privathaushalten, der Industrie als auch benachbarten Stadtwerken gegeben. Das Unternehmen bilanzierte: „Die Witterungslage sorgte für großen „Durst“ bei den Kunden“. Spitzentag sei der 3. August 2018 gewesen mit einer Abgabe über das Trinkwassernetz von mehr als 600 000 Kubikmetern, rund eineinhalbmal so viel wie an einem durchschnittlichen Tag.

2017 hatte Gelsenwasser noch einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen und dies vor allem auf gestiegenen Wettbewerbsdruck im Gasmarkt sowie einen höheren Personalaufwand zurückgeführt. Der Konzern gehört zu den größten Wasserversorgern in Deutschland. Das Hauptversorgungsgebiet liegt im Ruhrgebiet. Das Unternehmen im Besitz der Städte Dortmund und Bochum hält aber auch Beteiligungen an Stadtwerken in anderen Teilen Nordrhein-Westfalens und darüber hinaus. Neben Wasser verkauft Gelsenwasser auch Gas und Strom.

Weitere Meldungen
Meistgelesen