Heiligabend-Aktion in Werne stößt an ihre Grenzen: Juwel wird für den Andrang schon zu klein

dzAlle gemeinsam, keiner einsam

Die Zahl der Menschen, die Heiligabend nicht alleine verbringen will, steigt. Für die Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“ haben sich 104 Teilnehmer angemeldet. Damit ist eine Grenze erreicht.

Werne

, 22.12.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für den vierten Durchgang von „Alle gemeinsam, keiner einsam“ in den Räumen des Jugendzentrums Juwel an der Bahnhofstraße haben sich erneut mehr Menschen angemeldet als im Vorjahr: „104 Personen feiern dieses Jahr zusammen Weihnachten und das ist wieder mal ein neuer Rekord“, sagt Rebecca Gutzat, die die Aktion gemeinsam mit Martin Pausch ins Leben gerufen hat.

Mit dieser Größenordnung habe man dieses Jahr nicht gerechnet, „aber wir freuen uns auf jeden einzelnen Gast“, so Gutzat. Das Problem für die Organisatorin: „Für 2020 werden wir aber einen neuen Saal brauchen, denn wie wir in den letzten Jahren gesehen haben, schätzen wir die Personenzahl zum fünfjährigen Bestehen auf 120 bis 150 Personen.“

Großer Zuspruch zu „Alle gemeinsam, keiner einsam“

Der große Zuspruch in diesem Jahr bedeutete für das Organisations-Team, mehr Essen zu bestellen und noch mehr Geschenke zu besorgen. Da kamen zwei weitere Spenden gerade rechtzeitig.

Heiligabend-Aktion in Werne stößt an ihre Grenzen: Juwel wird für den Andrang schon zu klein

Bei der Spendenübergabe (300 Euro) von Wir für Werne an die Aktion „Alle gemeinsam, keiner einsam“: v. l. Hubertus Waterhus (Wir für Werne), Organisatorin Rebecca Gutzat und Christiane Steinkuhl (Wir für Werne). © Rebecca Gutzat

Die Aktionsgemeinschaft Wir für Werne spendete zum wiederholten Male. Am zweiten Advent wurden in Werne selbstgebackene, liebevoll verpackte Kekse gegen eine Spende für die Aktion ausgegeben. Stolze 300 Euro kamen bei dieser netten Geste zusammen.

Auch die Firma Heizung-Sanitär Steinweg unterstützte die Heiligabend-Aktion zusätzlich noch einmal mit 500 Euro. Der Familienbetrieb von Dirk und Rainer Steinweg bekam die Situation mit, nahm gleich den Hörer in die Hand, um Pausch und Gutzat die Hilfe zukommen zu lassen. Rebecca Gutzat: „Wir bedanken uns, dass sie sich so viel Zeit für die Übergabe genommen haben, obwohl vor Weihnachten so viel zu tun war.“

Heiligabend-Aktion in Werne stößt an ihre Grenzen: Juwel wird für den Andrang schon zu klein

Dirk (l.) und Rainer Steinweg übergaben Rebecca Gutzat eine Spende über 500 Euro. © Rebecca Gutzat

Für Freitag, 20. Dezember 2019, stand das Verpacken aller Geschenke für die 104 Gäste auf dem Programm. Zehn ehrenamtliche Helfer hatten sich dafür gemeldet. Und am Sonntag, 22. Dezember, ging es darum, den Saal im Juwel weihnachtlich herzurichten. Die Organisatorin: „Alles soll perfekt sein, damit wir auch dieses Jahr wieder strahlende, glückliche Gesichter an festlich geschmückten Tischen begrüßen dürfen.“

Team und Gäste müssen wegen der großen Nachfrage an Heiligabend zwar etwas zusammenrücken, aber Absagen aufgrund des Platzangebotes „kommen für uns nicht infrage“, sagt Gutzat. Wo die fünfte Ausgabe von „Alle gemeinsam, keiner einsam“ im kommenden Jahr stattfindet, steht noch nicht fest. Die Organisatorin sagt: „Wir haben zwar schon einige Ideen, müssen die aber noch genau abklären.“

Auf jeden Fall soll das Heiligabend-nicht-allein-Angebot auch 2020 stattfinden.

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