Regen sorgt für vollgelaufene Keller und Zugprobleme

Ein Unwetter hat für eine unruhige Nacht für Anwohner, Polizei und Feuerwehr gesorgt. In vielen Orten hinterließen heftige Regenfälle ihre Spuren. Im Zugverkehr kam es zu Ausfällen und Verspätungen.

16.10.2019, 07:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Starker Regen hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen in der Nacht auf Mittwoch für Ärger gesorgt. In Lügde (Kreis Lippe) seien in mehreren Ortsteilen Keller mit Wasser und Schlamm vollgelaufen, teilte die Feuerwehr mit. Außerdem seien Bäume umgestürzt und es habe Geröll von Straßen geräumt werden müssen. Insgesamt hatten die Helfer 22 Einsätze bis in die frühen Morgenstunden. Besonders betroffen waren die Ortsteile Rischenau und Falkenhagen. „Lediglich die Kernstadt selber blieb verschont“, hieß es in der Mitteilung.

Regen und starker Wind richteten auch im Kreis Höxter Schaden an. Fast das gesamte Kreisgebiet sei betroffen gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Wasser sei in Keller eingedrungen und Bäume seien umgestürzt. Außerdem habe es teilweise Schlammlawinen gegeben. Am Morgen seien aber alle Straßen wieder frei gewesen. Verletzt worden sei niemand.

Zugreisende spürten die Wetterauswirkungen ebenfalls. In der Nacht seien die Strecke zwischen Ottbergen und Höxter sowie zwischen Ottbergen und Lauenförde wegen Schlamms gesperrt worden, sagte ein Sprecher der Nordwestbahn. Ein Sprecher der Netztochter der Deutschen Bahn bestätigte am Morgen, dass zum Teil Gleise bei dem Unwetter unterspült worden seien. Die Reparaturarbeiten waren am Morgen noch nicht abgeschlossen. „Die Strecke ist aber nicht gesperrt. Die Züge müssen an dieser Stelle langsam fahren“, sagte Dirk Pohlmann von der Bahn in Düsseldorf. Daher komme es noch zu Verspätungen von rund 30 Minuten.

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