„Hausordnung“ für Waldbesetzer: RWE wundert sich

Immer wieder kommen unerfahrene Waldbesetzer in den Hambacher Forst. Eine Art Hausordnung von alteingesessen Besetzern soll den Aktivisten-Neulingen dabei den Weg weisen. Der rechtmäßige Waldbesitzer RWE kann sich nur wundern.

17.11.2018, 10:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Hausordnung“ für Waldbesetzer: RWE wundert sich

Ein Aktivist sägt im Hambacher Forst an einem Baumstamm. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Neulinge unter den Aktivisten im Hambacher Forst sollen eine Art Leitlinie bekommen, damit sie dem Wald durch ihr Verhalten nicht schaden. Eine Arbeitsgruppe unter anderem mit Vertretern der Bürgerinitiative Buirer für Buir und alteingesessenen Waldbesetzern will dazu kurzfristig eine so genannte Bürgerordnung für den Wald am Braunkohletagebau entwickeln, sagte Andreas Büttgen von der Bürgerinitiative.

So sollten neue Baumhäuser an bereits geräumten Stellen und nicht in bisher relativ unberührten Gebieten aufgebaut werden. Bei einer erneuten Räumung würden ansonsten wohl wieder Bäume gefällt, damit die Polizei mit dem schweren Gerät reinkomme. Außerdem sollten die Leute mit ihren Aktionen die Fledermausbestände nicht gefährden. Die Idee einer Bürgerordnung zeige ein „eigenartiges Rechtsverständnis“, stellte RWE als Eigentümerin des Waldes fest.

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