Hausmeister soll Freundin zu Prostitution gezwungen haben

Ein 37-Jähriger soll seine eigene Freundin schwer misshandelt und zur Prostitution gezwungen haben. Der Hausmeister muss sich seit Dienstag vor dem Landgericht Bonn verantworten. In dem Prozess wird ihm Vergewaltigung, Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch eines Kindes sowie Körperverletzung vorgeworfen.

23.10.2018, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hausmeister soll Freundin zu Prostitution gezwungen haben

Freundin zu Prostitution gezwungen: Prozess im Landgericht Bonn. Foto: Oliver Berg/Archiv

Laut Anklage schlug der Mann seine 34 Jahre alte Freundin mit Fäusten und einem Kantholz, wenn sie ihm nicht gehorchte. In den eigenen vier Wänden habe er sie zur Prostitution gezwungen, auch habe er die Frau selbst vergewaltigt. Zudem soll es zu Sex des Paares vor den Augen des zehn Jahre alten Sohnes der Frau gekommen sein. Zweimal soll der 37-Jährige das Kind aufgefordert haben, sich daran zu beteiligen.

Der Angeklagte bestritt vor Gericht nicht, dass es die angeklagten Fälle gegeben hat. Er bestritt allerdings, dass es sich ausschließlich um ein Zwangssystem gehandelt habe. Die 34-Jährige war nach eineinhalb Jahren mit ihrer Mutter zur Polizei gegangen, um Anzeige zu erstatten.

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