Hausbesitzer sollten sich gegen Starkregen wappnen

Private Hausbesitzer sollten Vorsorge gegen starke Regenfälle treffen. Darauf weist das Kommunale Netzwerk der Abwasserbetriebe hin. „Sturzflutartige Wassermassen können auch dort entstehen, wo keine Senke im Gelände ist und auch kein Gewässer verläuft“, warnt das Netzwerk, in dem rund 60 NRW-Abwasserbetriebe mitarbeiten. „Hauseigentümer rechnen dann oft nicht mit der Gefahr und werden besonders von den Wassermassen überrascht.“

11.09.2019, 06:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hausbesitzer sollten sich gegen Starkregen wappnen

Ein Auto fährt über eine überflutete Straße. Foto: Britta Pedersen/Archivbild

Immobilienbesitzer sollten mit verschiedenen Maßnahmen dafür sorgen, dass kein Oberflächenwasser und kein Wasser aus der Kanalisation in das Gebäude eindringen können. Welche Maßnahmen im konkreten Fall angemessen sind, können Bürger beim Verbrauchertelefon Abwasser der Verbraucherzentrale erfragen.

Unwetter mit extrem viel Regen haben in den vergangenen Jahren auch in Nordrhein-Westfalen große Schäden angerichtet. Mehr als 500 Experten tauschen sich am Mittwoch und Donnerstag (11. + 12. September) bei einem Kongress in Gelsenkirchen vor allem darüber aus, wie Kommunen am besten mit Starkregen umgehen können. Immobilien-Eigentümer sind allerdings selbst in der Verantwortung, sich um das Thema zu kümmern, sagt die Verbraucherzentrale. Stadt oder Gemeinde haften demnach nicht für Schäden, die durch Starkregen entstehen.

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