Haus der Geschichte untersucht „German Angst“

09.10.2018, 09:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ist Angst eine typisch deutsche Gefühlslage? Dieser Frage widmet sich jetzt eine Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn. „Terroranschläge und die Flüchtlingskrise, aber auch die Sorge vor einem digitalen Überwachungsstaat lassen viele Menschen in Deutschland heute nachts unruhig schlafen“, sagte der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, Hans Walter Hütter. „Ebenso diffus erschienen den Zeitgenossen der 1980er Jahre die militärischen und ökologischen Bedrohungen ihrer Zeit. Die Angst vor einem Atomkrieg, die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl und das befürchtete Waldsterben riefen große Sorgen und Proteste hervor.“ Die Ausstellung erinnert an solche wiederkehrenden Angstwellen im geteilten und wiedervereinigten Deutschland - und zeigt auch, wie sie wieder abebbten.

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