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Harit in Marokko zu Bewährungsstrafe verurteilt

Der Schalker Profi Amine Harit ist in seiner Heimat Marokko nach einem folgenschweren Autounfall zu vier Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Zudem soll der 21-Jährige 8600 Dirham - knapp 780 Euro - zahlen. Der Fußball-Bundesligist bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der unabhängigen marokkanischen Nachrichtenseite „Hespress“. Das Urteil des Gerichts in Marrakesch wurde am späten Dienstagabend in erster Instanz gesprochen und kann angefochten werden. Der FC Schalke geht jedoch davon aus, dass das Verfahren damit abgeschlossen ist.

01.08.2018

Harit war am 29. Juni in der Heimat seiner Eltern in einen Unfall verwickelt, bei dem nach Angaben der Behörden ein 28 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden war. Harit hatte erklärt, dass er selbst am Steuer des Wagens gesessen hatte und es sich um einen tragischen Unfall gehandelt habe. Zunächst hatten die Behörden in Marokko Harit die Papiere abgenommen. Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, Nicht-Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit und Herbeiführens eines Verkehrsunfalls eingeleitet.

Harit musste bei der Verhandlung nicht dabei sein, war bereits Mitte Juli wieder zurück nach Deutschland geflogen und bereitet sich mit der Mannschaft auf die neue Saison vor.

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