Hannah aus Selm ist als 2000. Kind dieses Jahr im Dattelner Krankenhaus zur Welt gekommen

Geburt

Sechs Stunden lag Selmerin Christina Post im Kreißsaal, bis Tochter Hannah am Donnerstag das Licht der Welt erblickte. Dies war die 2000. Geburt in diesem Jahr im St.-Vincenz-Krankenhaus.

Selm

von Sarah Kuhlmann

, 01.12.2018, 15:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hannah aus Selm ist als 2000. Kind dieses Jahr im Dattelner Krankenhaus zur Welt gekommen

Gesund und munter ist die frisch gebackene Familie Sebastian, Christina und Hannah Post. Für das Team des St.-Vincenz-Krankenhauses (v.l.) Dr. Ralf Schulze, Ulrike Freitag und Christina Möllers war dies die 2000. Geburt. © ANDREAS KALTHOFF

Hannah Post kam mit einem Geburtsgewicht von 3530 Gramm und einer Größe von 52,35 cm zur Welt. Das Mädchen wurde per Spontangeburt in der 39. Schwangerschaftswoche entbunden. Für die Eltern, Christina und Sebastian Post aus Selm, ist ihre Tochter das erste Kind. „Wir wussten schon vorher, dass es ein Mädchen wird“, sagt die frischgebackene Mutter. „Den Namen haben wir uns vorher überlegt aber noch niemandem verraten.“ Der kleinen Familie geht es gut – im Laufe des heutigen Tages können sie die Klinik in Datteln verlassen.

Früher als sonst erreicht

Zum ersten Mal ist die Zahl der Geburten Ende November so hoch wie jetzt. „Letztes Jahr haben wir die Zahl 2000 auch erreicht, nur nicht so früh“, sagt Dr. Ralf Schulze, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Er vermutet, dass in diesem Jahr ein neuer Geburtenrekord aufgestellt werden könnte. „Die Zahl der Geburten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen“, so Schulze. Im Vergleich zum Vorjahr seien im selben Zeitraum schon 117 Babys mehr zur Welt gekommen.

Der Chefarzt freut sich in erster Linie, „dass so viele Frauen zu uns kommen.“ Babys sind in diesem Jahr sogar schon mehr als 2100 zur Welt kommen. „Wir haben uns auch auf Zwillingsgeburten spezialisiert“, erklärt Schulze die hohe Zahl.

„Frauen gerecht werden“

75 Prozent der Geburten seien jedoch nicht risikobehaftet wie es beispielsweise bei Frühgeburten der Fall sei. „Wichtig ist, dass wir den Frauen gerecht werden“, so Schulze. Die Zahl des gut ausgebildeten Personals sinke bundesweit immer weiter. „Die Arbeit muss trotzdem gestemmt werden – und da muss ich unser Team loben. Wir versuchen, den Anfang des Lebens optimal zu begleiten.“

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„Jedes Kind hat Wünsche“, heißt es bei der Aktion der Caritas. Beim Erfüllen können alle mithelfen. Bei Spielen und Träumen hängt dazu ein Sternenhimmel aus Wünschen.

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