Handel mit unversteuerten Zigaretten: 900.000 Euro Schaden

Zwei mutmaßliche Hehler aus Datteln sollen mit dem Handel von unversteuerten Zigaretten einen Steuerschaden von fast 900 000 Euro angerichtet haben. Gegen die beiden 63 und 64 Jahre alten Männer werde wegen gewerbsmäßiger Steuerhehlerei ermittelt, teilte das Zollfahndungsamt Essen am Dienstag mit. Sie sollen in bis zu 20 Lieferungen insgesamt über fünf Millionen Zigaretten erhalten und an diverse Abnehmer weiterverkauft haben. Der 63-Jährige ist den Ermittlern wegen eines ähnlichen Falls bereits bekannt.

24.09.2019, 11:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Handel mit unversteuerten Zigaretten: 900.000 Euro Schaden

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: H.- C. Dittrich/Archiv

Die Zollfahnder aus Münster interessierten sich auch für die Abnehmer der Zigaretten. Bei Durchsuchungen vor zwei Wochen nahmen die Ermittler insgesamt 14 Wohnungen, Garagen und Kleingärten der beiden Hauptverdächtigen und zehn weiterer Verdächtiger im Ruhrgebiet sowie in den Landkreisen Warendorf und Osnabrück (Niedersachsen) unter die Lupe. Dabei stellten sie 1,4 Kilogramm Amphetamin, ein halbes Kilogramm Marihuana, eine kleine Menge Kokain, Bargeld, fast 270 000 Zigaretten und 14 Schreckschusswaffen, für die der Besitzer keine Genehmigung hatte, sicher. Ermittelt wird nun wegen Steuerhinterziehung sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz.

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