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Dem Fußball-Oberligisten Hammer SpVg werden drei Punkte abgezogen. Aufsteiger Holzwickeder SC kann so gut wie den Klassenerhalt feiern.

Holzwickede

, 14.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Eine Entscheidung ist gefallen. Das Verbands-Sportgericht des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen hat entschieden, dass der Hammer SpVg die drei Punkte aus dem Schermbeck-Spiel (3:0) wieder abgezogen werden. Das hat zur Folge, dass die Lippestädter mit 33 Punkten zurück auf den ersten Abstiegsplatz fallen. Gleichzeitig beträgt der Abstand zwei Spieltage vor Saisonende zum heimischen Holzwickeder SC, der zusätzlich am Mittwochabend noch ein weiteres Spiel beim FC Gütersloh austrägt, sechs Punkte. Darüber hinaus spricht das Torverhältnis ganz klar mit dann 17 Toren Unterschied für die Holzwickeder. Ein HSC-Abstieg ist somit nur noch rein theoretischer Natur möglich. Voraussetzung ist immer, dass Regionalligist SG Wattenscheid den Klassenerhalt schafft, sodass es bei zwei Oberliga-Absteigern bleibt.

Die Hammer hatten im Match gegen den SV Schermbeck (3:0) Damir Kurtovic eingesetzt, der nicht spielberechtigt gewesen ist. Dagegen hatten die Vereine SV Schermbeck, Westfalia Herne und FC Gütersloh fristgerecht und nun erfolgreich Einspruch eingelegt. Vertragsamateur Kurtovic hatte in dieser Saison für drei Vereine (Eintracht Werne, Westfalia Herne, Hammer SpVg) gespielt, der Einsatz für zwei ist jedoch nur zulässig. Wie es in der Begründung heißt, habe die Hammer SpVg für den Spieler im Januar seitens des Westdeutschen Fußball-Verbandes zurecht eine Spielerlaubnis erhalten, der Verein hätte ihn aber dennoch nicht einsetzen dürfen.

Die Hammer SpVg hat jetzt noch die Möglichkeit, bis zum Donnerstag, 16. Mai, (15 Uhr) bei Einzelrichter Georg Schierholz eine abschließende Äußerung abzugeben. Anschließend soll am Freitag das Urteil greifen.

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