Hambacher Forst: Polizei fast 380 000 Stunden im Einsatz

Die Polizei-Hundertschaften haben bei der mehrwöchigen Räumung des Hambacher Forstes genau 378 857 Einsatzstunden geleistet. Insgesamt seien zwischen dem 13. September und 8. Oktober etwa 31 000 Menschen in Schichten in dem Wald am Rande des Braunkohletagebaus im Einsatz gewesen, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch im Landtag. Über die Kosten von Polizeieinsätzen mache das Ministerium grundsätzlich keine Angaben.

10.10.2018, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hambacher Forst: Polizei fast 380 000 Stunden im Einsatz

Polizisten gehen am Hambacher Forst vor einem Braunkohlebagger des Tagebaus Hambach vorbei. Foto: David Young/Archiv

Die Polizei hatte sich am Montag nach einem ihrer bisher größten Einsätze in NRW aus dem Hambacher Forst zurückgezogen. Die Einsatzkräfte hatten die Baumhäuser der Umweltaktivisten und Braunkohlegegner geräumt und entfernt. Am vergangenen Freitag verfügte das Oberverwaltungsgericht in Münster einen vorläufigen Rodungsstopp. Der Energiekonzern RWE hatte einen Großteil des verbliebenen Waldes abholzen wollen, um Braunkohle zu baggern. Dagegen hatten die Waldbesetzer protestiert.

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