Hallescher FC geht nach DFB-Urteil erneut in Berufung

Fußball-Drittligist Hallescher FC geht gegen die Wertung des Spiels gegen den SC Preußen Münster erneut in Berufung. Zuvor hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes die Beschwerde des HFC gegen das 2:2 bereits zweimal zurückgewiesen. Mit dem neuerlichen Einspruch liegt der Fall beim DFB-Bundesgericht.

24.11.2019, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Sowohl erstinstanzlich im schriftlichen Verfahren als auch in der mündlichen Verhandlung am vergangenen Montag in Frankfurt wurden zwar Fehler des Schiedsrichter-Trios eingeräumt, diese allerdings als Tatsachenentscheidung statt als Regelverstoß deklariert“, teilte der HFC am Sonntag mit.

Beim 2:2 gegen Münster am 21. September hatte Schiedsrichter Michael Bacher aus Sicht der Hallenser einen Regelverstoß begangen, der das Endergebnis maßgeblich beeinflusste. Der Unparteiische hatte beim Stand von 2:1 in der 83. Minute bei zeitgleichen Wechseln auf HFC- und auf Preußen-Seite irrtümlicherweise den Hallenser Pascal Sohm vom Rasen geschickt, der aber gar nicht ausgewechselt werden sollte. Sekunden später war der zweite Treffer für Münster gefallen.

„Wir haben auch heute insbesondere nach der klaren Aussage des Schiedsrichters Michael Bacher keinen Regelverstoß feststellen können“, hatte Stephan Oberholz, stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, nach der zweiten Verhandlung gesagt. „Der Unmut und das Unverständnis der Hallenser über den missglückten Spielerwechsel sind für uns menschlich nachvollziehbar. Aber die Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen, die in diesem Fall vorliegen, sind grundsätzlich nicht anfechtbar.“

Weitere Meldungen
Meistgelesen