Halle-Attentäter besorgte sich 2015 im Netz eine Waffe

16.10.2019, 11:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Attentäter von Halle soll sich bereits 2015 im „Darknet“ eine Schusswaffe besorgt haben. Das berichteten mehrere Teilnehmer einer nicht-öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestages unter Berufung auf Generalbundesanwalt Peter Frank. Im versteckten Teil des Internets soll der Täter auch Bauteile für die Waffen, die er selbst gebaut hat, bestellt haben. Vor einer Woche hatte er schwer bewaffnet versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen, was aber misslang. Darauf erschoss er eine Frau auf der Straße und einen jungen Mann in einem Döner-Imbiss.

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