Hahnenbalken-Inhaber Darko Vukovic will in der Werner Politik mitmischen. Wie das funktioniert, muss er noch lernen. Geht es nach ihm, können aber auch Politiker noch was in der Kneipe lernen.

Werne

, 11.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kneipe und Politik: So viel Unterschied gibt es da gar nicht, findet Hahnenbalken-Inhaber Darko Vukovic. Er möchte 2020 in den Werner Stadtrat einziehen und fände es sinnvoll, wenn auch mal eine Sitzung in einer Kneipe stattfinden würde.

„Ich mache hier schon seit 20 Jahren Politik am Tresen: AFD, Diesel, Merkel...“, sagt Vukovic. „Um all diese Themen geht es hier.“ Also viele Dinge, die die Leute in ihrem Leben bewegen.

Vom Kontakt mit der Basis, wie Vukovic selbst sagt, könnten auch Werner Politiker profitieren, um mit den Wernern in Kontakt zu kommen und ihre Probleme aufzunehmen.

„Ich weiß genau, wie Werne atmet“, sagt Vukovic. Das habe er in seinen 20 Jahren hinter dem Tresen gelernt. Und auch durch sein Auftreten im Internet bekäme er viele Rückmeldungen.

Gradlinig, streitbar und das Herz auf der Zunge

„Ich bin gradlinig, sage, was ich denke und ich bin streitbar“, sagt Vukovic. Doch gerade durch die Diskussionen mit anderen Wernern - unter anderem bei Facebook - bekomme Vukovic viele Dinge mit.

Kein Wunder also, dass er seinen Wahlkampf besonders in sozialen Netzwerken führen möchte und sich an die Zielgruppe im Alter von 25 bis 60 Jahren richtet. Durch seine offene Art und seine große Bekanntheit hofft Vukovic, auch Werner 2020 an die Wahlurne zu locken, die ansonsten nicht wählen gehen würden.

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