Häftling stirbt nach Legionellen-Infektion: Ursache unklar

Ein Häftling des Gefängnisses in Hagen ist nach einer Legionellen-Infektion gestorben. Der 47-Jährige sei im geschlossenen Vollzug untergebracht gewesen, als er zunächst Grippe-Symptome gezeigt habe, teilte das NRW-Justizministerium am Mittwoch in Düsseldorf mit. Trotz Behandlung zuletzt in einer Spezialklinik in Aachen sei er am vergangenen Freitag einem Multiorganversagen erlegen.

18.10.2018, 11:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen habe in der Justizvollzugsanstalt Wasserproben entnommen. Eine Quelle für die Ansteckung sei aber bislang nicht ermittelt worden. Die Ergebnisse lägen allerdings auch noch nicht vor.

Eine Möglichkeit sei eine Ansteckung beim Duschen: Im betroffenen Hafthaus würden die Duschen deshalb vorsorglich mit Filtern ausgerüstet. Bislang sei der 47-Jährige der einzige Gefangene mit einer solchen Infektion. Er war wegen Rauschgiftkriminalität zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden und hätte seine Strafe noch bis 2025 absitzen müssen.

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