Grundsteuer B ist nur die zweitgrößte Einnahmequelle für die Stadt

dzHaushalt

Innerhalb des Haushaltsplanes ist die Grundsteuer B der zweitgrößte Einnahmeposten, den die Stadt selbst beeinflussen kann. Und die Stadt kann fest damit rechnen.

Unna

, 05.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Grundsteuer B steht für stabile Einnahmen, während andere Steuerarten durchaus Schwankungen und Rückerstattungspflichten mit sich bringen. Denn die Messbeträge der einzelnen Immobilien sind stabil und ein Haus ist selten herrenlos. Neue Baugebiete versprechen der Stadt überdies neue Steuerzahler. So könnten die Einnahmen aus der Grundsteuer B auch nach 2019 weiter steigen, ohne dass Unna den Hebesatz ein weiteres Mal anpassen müsste. Für das kommende Jahr würde der höhere Steuersatz Einnahmen von rund 19,3 Millionen Euro bedeuten.

Mehr Geld bekommt die Stadt aus der Gewerbesteuer. Auch diesen Steuersatz will die Verwaltung 2019 anheben, aber deutlich moderater als den der Grundsteuer. 32,2 Millionen Euro soll sie der Stadt einbringen. Die tatsächliche Summe wird allerdings auch davon abhängen, wie viel Steuern die Unternehmen zu zahlen haben.

Ein weiterer großer Einnahmeposten stammt aus der Einkommensteuer. Ein Teil der Steuern, die die Bürger der Stadt von ihren Einkünften abzuleiten haben, leitet der Fiskus an die Stadt weiter. 30,9 Millionen Euro erwartet Unna für das kommende Jahr. An der Höhe dieses Einnahmepostens aber hat die Stadt wenig zu „drehen“. Sie kann nur daran mitwirken, dass es in Unna viele und gut bezahlte Arbeitsplätze gibt – was wiederum bei der Gestaltung der städtischen Gewerbesteuer ein Grund zur Besonnenheit ist.

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