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Grundsätzlich skeptisch

GWUP

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften setzt sich für Aufklärung und Verbraucherschutz ein

23.02.2019 / Lesedauer: 2 min

Lässt sich aus dem Blick in den Sternenhimmel die Zukunft vorhersagen? Können Globuli helfen? Gibt es Menschen, die Gedanken lesen können? Immer wieder stößt man auf Behauptungen und Erklärungsansätze, die sich wissenschaftlich nicht belegen lassen. Und doch werden sie von vielen Menschen geglaubt.

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Grenze zwischen echter Wissenschaft und parawissenschaftlichen Behauptungen sichtbar zu machen. Der Verein möchte wissenschaftliches und kritisches Denken verbreiten und auf Gefahren von unwissenschaftlichen Weltanschauungen hinweisen.

Gegründet wurde die GWUP 1987 in Bonn. Sie setzt sich aus kritisch denkenden Menschen verschiedener beruflicher und sozialer Gruppen zusammen. Ihre gemeinsame Überzeugung ist, dass Wissenschaft und kritisches Denken für die gesellschaftlichen Herausforderungen von heute und morgen wichtiger sind denn je. Weil sie ungewöhnlichen Behauptungen grundsätzlich mit Skepsis begegnen, nennen sich die mittlerweile 1650 Mitglieder auch Skeptiker.

Außer einer Website (www.gwup.org) betreibt der Verein in Roßdorf bei Darmstadt ein Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken. Geleitet wird es von Dr. Martin Mahner. Darüber hinaus gibt der Verein die Zeitschrift „Skeptiker“ heraus und organisiert diverse Veranstaltungen wie den jährlichen PSI-Test, bei dem Rutengänger und Pendler unter Versuchsbedingungen ihre paranormalen Fähigkeiten und Phänomene beweisen können. Bei Erfolg gibt es ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Tests werden seit 2004 jährlich durchgeführt, bisher hat jedoch noch keiner der etwa 60 Kandidaten das Preisgeld gewonnen.