Vorzeitiger Kohleusstieg kostet 100 Milliarden Euro

Ein vorzeitiger Ausstieg aus der Braunkohleverstromung aus Klimaschutzgründen würde nach Auffassung des Braunkohleverbandes Debriv fast 100 Milliarden Euro kosten und Zehntausende Jobs vernichten. Das erklärte der Verbandsvorsitzende Helmar Rendez am Dienstag. Am Mittwoch besucht die Kohlekommission zur Zukunft des Energieträgers das Rheinische Revier. Der Debriv beruft sich auf eine aktuelle Studie des Instituts für deutsche Wirtschaft (IW). Schon jetzt seien die Klimaschutzvorgaben extrem fordernd. „Wer jetzt noch national draufsatteln und das Aus für die Kohle schneller will, nimmt verheerende Strukturbrüche billigend in Kauf“, sagte Rendez.

23.10.2018, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Rheinischen Revier gibt es bisher Abbaugenehmigungen bis 2045. Umweltschützer fordern einen wesentlich schnelleren Ausstieg aus der klimaschädlichen Technik.

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