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Großer Missbrauchsfall: BKA fordert Vorratsdatenspeicherung

08.08.2018

Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, fordert anlässlich des Freiburger Missbrauchsfalls die Einführung der Vorratsdatenspeicherung. „Jeden Tag gehen beim BKA Hinweise auf den sexuellen Missbrauch von Kindern ein“, sagte Münch der „Berliner Zeitung“. Das Material stamme aus dem Internet. In vielen Fällen sei der einzige Hinweis auf den Täter die IP-Adresse seines Computers. Doch den Ermittlern seien häufig die Hände gebunden. Grund sei fehlende Vorratsdatenspeicherung. 2017 konnten über 8000 Hinweise auf Kinderpornografie nicht weiter ermittelt werden, sagte Münch.

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