Götz Alsmann und Band begeisterten mit Schlagern aus den 50er- und 60er-Jahren

Götz Alsmann

Viel Applaus von den Zuschauer - viel Dank von den Künstlern. Das Konzert vom Götz Alsmann im Selmer Bürgerhaus war ein voller Erfolg - und eine gute Alternative zu Halloween.

02.11.2018, 08:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Götz Alsmann und Band begeisterten mit Schlagern aus den 50er- und 60er-Jahren

Götz Alsmann begeisterte die Besucher im Selmer Bürgerhaus. © Beate Dorn

Während am Donnerstag an vielen Orten Halloween gefeiert wurde, haben Götz Alsmann und seine Band rund 300 Gäste im Selm Bürgerhaus mit auf eine musikalische Reise nach Italien genommen. Es war der zweite Auftritt in Selm - und nicht der letzte. „Ich komme wieder hierher, das steht fest“, versprach Götz Alsmann.

Das wird diejenigen freuen, die nicht rechtzeitig eine Eintrittskarte gekauft haben. Bereits kurz nach der Ankündigung der Veranstaltung hieß es aus dem Kulturbüro: „ausverkauft“.

Atmenberaubende Geschwindigkeit

Als die fünf Herren in ihren auffällig gestreiften Jacketts die Bühne betraten, applaudierte das Publikum begeistert. Götz Alsmann und seine Band ließen keine Zeit verstreichen. Sie präsentierten einen Schlager aus den 50er- und 60er-Jahren nach dem anderen. Allerdings nicht in den Originalversionen, sondern im typischen Alsmann-Sound und in deutscher Sprache. Bei bekannten Melodien wie „Ciao, Ciao Bambina“, „Marina“ oder Arrivedeci Roma“ summte das Publikum gerne mit. Zwischen den Liedern erzählte Alsmann immer wieder in atemberaubender Geschwindigkeit Geschichten über den Aufenthalt der Musiker in Rom, die italienische Mentalität und Musik.

„Ich kenne die Lieder alle. Das ist genau die Musik, die ich gerne höre“, sagte Besucherin Maria Gorzelski. Sie hatte die Karten zum Abschied in den Ruhestand geschenkt bekommen und saß mit ihrer Nichte in der ersten Reihe.

Götz Alsmann und Band begeisterten mit Schlagern aus den 50er- und 60er-Jahren

Maria Gorzelski arbeitete 20 Jahre in der Stadtbibliothek. Zum Abschied bekam sie die Eintrittskarten geschenkt. Am Mittwoch genoss sie den Abend im Bürgerhaus gemeinsam mit ihrer Nichte. © Beate Dorn

„Wir hatten ja erst bedenken, weil wir so nahe am Lautsprecher sind, aber der Klang ist sehr angenehm. Die Musiker so nah zu erleben ist etwas ganz besonderes“, sagte sie.

Gute Atmosphäre im Bürgerhaus

„Er spricht schnell, aber man versteht jedes Wort“, meinte auch Christine Schachler aus Werne. „Es ist ein tolles Konzert. Wir sind zum ersten aber bestimmt nicht zum letzten Mal hier im Bürgerhaus dabei. Der Saal, die Atmosphäre, es passt alles“, ergänzte ihr Ehemann Werner Schachler.

Obwohl Götz Alsmann fast ausschließlich im Scheinwerferlicht stand, gab es auch Soloeinlagen. Insbesondere Markus Passlick überzeugte am Vibraphon, Marimbaphon, Glockenspiel ebenso wie mit der Trompete oder Klarinette. Zusammen sprühte das Quintett vor Spielfreude und ergänzte sich hervorragend.

Nach zwei Zugaben und viel Applaus verabschiedete sich Alsmann mit den Worten: „Es war uns ein Vergnügen, hier für Sie zu singen, zu spielen, zu tanzen und Schabernack zu treiben. Wieder haben Sie uns so herzlich willkommen geheißen, wieder hatten wir ein volles Haus, wir danken Ihnen von Herzen. Bis zum nächsten Mal.“

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