Gladbach-Geschäftsführer bekräftigt Gespräche mit UEFA

Borussia Mönchengladbachs Geschäftsführer Stephan Schippers hat nach den Vorkommnissen in Istanbul Gespräche mit der UEFA bekräftigt. „Bei allem Respekt, das entzieht sich jeglicher Realität“, sagte Schippers am Freitag auf dem Rückflug der Gladbacher nach Düsseldorf. Borussen-Fans beklagten die Vorgehensweise der türkischen Polizei am Rande des 1:1 (0:0) am Donnerstagabend im Europa-League-Spiel bei Basaksehir Istanbul.

04.10.2019, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gladbach-Geschäftsführer bekräftigt Gespräche mit UEFA

Der Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach, Stephan Schippers. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Unter anderem waren den rund 1400 Gladbacher Anhängern Fahnen abgenommen worden, auf denen das Stadtwappen Mönchengladbachs gedruckt war. Dies enthält ein Kreuz, was die türkische Polizei als christliches Symbol nicht im Fatih-Terim-Stadion haben wollte.

„Das ist sicherlich respektlos auf der einen Seite, auf der anderen Seite aber einfach so weit weg. Das hätten wir uns niemals vorstellen können, auch auf anderen Reisen nicht“, monierte Schippers. „Zum Teil wurden Fans mit Trikots des Stadions verwiesen. Das war nicht gut und das war auch nicht angekündigt. Das war nicht gut im Ablauf und im Handling und deshalb wollen wir uns mit der UEFA noch mal ins Benehmen setzen.“

Schon am Donnerstagabend hatte Sportdirektor Max Eberl massiv über das Vorgehen der Polizei geschimpft und unter anderem von einer „Polizeidiktatur“ gesprochen.

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