Gift im Geflügel: 41 Betriebe in NRW gesperrt

Nach der Lieferung von verunreinigtem Geflügelfutter sind 41 Betriebe in Nordrhein-Westfalen gesperrt worden. Nach ersten Erkenntnissen seien allein im Kreis Gütersloh 18 landwirtschaftliche Betriebe mit kontaminiertem Futter beliefert worden, teilte das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) am Donnerstag mit. Im Kreis Paderborn sind demnach 14 Betriebe betroffen, in Soest fünf sowie in den Kreisen Herford, Lippe, Münster und Warendorf je einer. Einzelne Lieferungen seien auch an Betriebe in Hessen und Niedersachsen gegangen, hieß es.

15.11.2018, 19:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gift im Geflügel: 41 Betriebe in NRW gesperrt

Hühner verlassen auf einem Geflügelhof ihren Stall. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Das mit PCB belastete Futter, das für die Sperrung zahlreicher Geflügelbetriebe unter anderem auch in Niedersachsen verantwortlich ist, stammt vom Futtermittelhersteller Agravis. Mehrere Hundert Tonnen des belasteten Geflügelfutters seien in Umlauf gekommen, bestätigte das Unternehmen mit Sitz in Münster und Hannover.

„Das Landeskontrollzentrum für Lebensmittel und Futtermittel des LANUV führt die Untersuchungen weiter“, hieß es. Eine akute gesundheitliche Gefahr bestehe nicht.

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